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Perlow-Brüder in DK aktiv

Jörn und Finn Perlow waren das einzige deutsche Team am Start des dritten Laufes zur Dänischen Meisterschaft. Auf den schnellen Strecken rund um Kjellerup bei Silkeborg hatte das MSF-Team allerdings einen schweren Stand.. Trotz einer Zeitstrafe von 40 Sekunden gab es im Ziel freudige Gesichter. „Mein Missgeschick - ich habe mich vor einer Zeitkontrolle ablenken lassen - hat uns vier Plätze gekostet“ ärgerte sich Copilot Finn Perlow ein wenig. Aber die Freude über den 32. Platz in der Gesamtwertung überwog. „Erstens kennen die Dänen ihre Hausstrecken besser und zweitens haben viele ganz moderne Rallye-Autos. Da kommen wir mit unserem BMW nicht so wirklich mit“ bekundete Jörn Perlow anerkennend.
Begeistert zeigten sich die beiden vom Konzept und dem Ablauf: „Drei WP, die jeweils dreimal zu befahren waren. Wobei die letzte in Gegenrichtung zu absolvieren war. 85 Kilometer ausgelegt auf feinstem Asphalt. Da kam richtig Freude bei uns auf. Vier Ortschaften stimmten einer Durchfahrt zu, es war überall großer Zuspruch zu erkennen. Alle Prüfungen waren Start-Ziel-WPs, nach unserem Dafürhalten ein absolut kopierfähiges Modell. Freitag Papier und Technik sowie das Abfahren. Am Sonnabend ging es ausgeruht um 9:30 von der Startrampe.“
Ausgeruht mussten die Teams auch sein. Die Prüfungen, so wie die Dänen es lieben, waren sauschnell, gespickt 5er und 6er Kurven und verlangten volle Konzentration von Fahrer und Beifahrer. Und wenn es mal „nur“ geradeaus ging, hatte der dänische „Straßengott“ jede Menge Kuppen eingebaut. Der BMW hob mindestens zehn mal ab.
So ganz nebenbei vollbrachte das MSF-Duo auch eine gute Tat. „Beim Abfahren sahen wir einen unkontrollierten Brand im hinteren Bereich eines Gehöftes und konnten die Anwohner informieren. Das hätten die selbst gewiss erst bemerkt, als es zu spät gewesen wäre“ schilderte Finn Perlow die Situation.
Foto: Joachim Krakow