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Aktualisiert: 18.04.2016

ADAC Hessen Rallye Vogelsberg

 Zwei Teams der Motorsportfreunde Idstedt im ADAC nahmen am 2. Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft, der Hessen Rallye Vogelsberg, teil.  Anhaltende Regenfälle hatten die Strecken rund um das hessische Städtchen Schlitz glatt und rutschig gemacht. So war es kein Wunder, dass es zahlreiche Ausrutscher und Unterbrechungen gab. Leider waren auch die beiden Nordlichter davon betroffen. 

Während auf der Wertungsprüfung (WP) 11 alle Teilnehmer aufgrund einer langen Ölspur nicht gestartet werden konnte, mussten Timo Grätsch/Alexandra Gawlick sich auch auf den WP´s 5, 6 und 12 mit einer so genannten "fairen Zeit" zufrieden geben. "Auf der letzten Prüfung sind wir auf ein Sicherheitsfahrzeug aufgelaufen, das uns dann zum Anhalten aufgefordert hat. Ein wenig ärgerlich ist es schon, denn wir waren auf dem besten Weg, uns um einen weiteren Platz zu verbessern" bedauerte Timo Grätsch die Situation.

Bis dahin lief es für das Handewitter BMW-Mixed ziemlich durchwachsen. Die beiden Auftaktprüfungen im Dunkeln konnten die MSFer lediglich auf dem 57. Platz und dem 5. Divisionsrang abschließen. Dann aber ging es kontinuierlich weiter nach vorn. "Trotz schwierigster Bedingungen konnten wir insgesamt 13. Plätze gut machen und uns zugleich auf den dritten Divisionsrang vorschieben. Und der M 3 hat dabei nicht einen Kratzer abbekommen" freute sich Copilotin Alexandra
Gawlick. Unterm Strich ein gelungener Saisoneinstieg.

Hauke Kiso/Rainer Haulsen starteten als 80. in den zweiten Rallye-Tag. Auch die Volvo-Besatzung fuhr sich Platz um Platz nach vorne. Kleinere Rückschläge wurden "weggesteckt", nach 9 Wertungsprüfungen lagen die beiden Schleswiger 20 Plätze weiter vorn auf Rang 60. Dann aber kam die Situation, die Copilot Rainer Haulsen wie folgt beschrieb: "Auf einem sehr glatten Streckenteil wurden wir von unserem Fahrzeugheck quasi überholt. Der Volvo drehte sich in den Graben und konnte trotz mannigfacher Hilfe der zahlreichen Zuschauer nicht zurück auf die Strecke gebracht werden. Wir musste aufgeben!"

Für beide Besatzungen steht Anfang Mai der nächste Meisterschaftslauf im niedersächsischen Sulingen auf dem Programm.