MSF » Motorsport & Tischtennis » Rallye » Saison 2011

Aktualisiert: 18.11.2015

Haulsen/Schöngart in der Deutschen Rallyemeisterschaft erfolgreich

Das saarländische Dillingen unweit der luxemburgischen Grenze war der Dreh- und Angelpunkt des Endlaufes zur Deutschen Rallyemeisterschaft. Mit dabei als einziges Team aus Schleswig-Holstein Rainer Haulsen aus Schleswig und Frank Schöngart aus Janneby. Obwohl sie an der eigenen Veranstaltung, der ADAC Wikinger Rallye, nicht teilnehmen konnten, hatte sich das Suzuki-Team durch konstant gute Leistungen und Platzierungen im Vorderfeld  der Division 5 Sport in die vordere Hälfte der 34 eingeschriebenen Teams hervorgearbeitet. „Nachdem wir auf den Start bei unserer Heimatveranstaltung verzichten mussten, fehlten uns natürlich wichtige Meisterschaftspunkte. Von daher war es unser vorrangiges Ziel, alle weiteren Rallyes in Wertung zu beenden. Dank der Zuverlässigkeit unseres Einsatzfahrzeuges, guter Arbeit der Service-Crew und auch einer materialschonenden Fahrweise gelang uns dieses Vorhaben perfekt“ freute sich Rainer Haulsen nach der Zielankunft in Dillingen. 

Im Saarland warteten 14 anspruchsvolle Wertungsprüfungen auf die „Nordlichter“, darunter zwei Stadtrundkurse. „Aufgrund des hohen Schotteranteils haben wir uns zwar eine vorsichtige Gangart auferlegt, aber trotzdem hatten wir in einer schnellen Walddurchfahrt einen Ausrutscher, der uns einige Minuten kostete. Dank der tatkräftigen Hilfe der dort zuschauenden Fans konnte der Swift wieder auf die Straße geschoben und die Fahrt fortgesetzt werden. Ein Reifenschaden in der vorletzten Wertungsprüfung bremste uns noch einmal ein, so dass wir diesmal nicht über einen 4. Divisionsplatz hinaus kamen“, ergänzte Frank Schöngart. 

Die hohe Ausfallquote von über 30 % der Teilnehmer im Saarland machte einmal mehr deutlich, dass eine gute Fahrzeugvorbereitung, -kontrolle und -pflege  für eine lange Meisterschaftssaison ein wichtiger Punkt ist. „Ohne unsere Sponsoren Volvo Kiso, Point-S Andersch, Cleanpark, den Schleswiger Stadtwerken und der Team Tankstelle Schütt in Wanderup und der Deutschen Castrol wäre uns weder die Teilnahme noch der letztlich schöne Erfolg möglich gewesen“ bedankte sich Rainer Haulsen in seinem Saison-Fazit.

„Wir freuen uns mit unserem Team über eine erfolgreiche Saison in der Deutschen Meisterschaft und gratulieren zu der guten und ausgeglichenen Leistung!“ so MSF-Vorsitzender Jürgen Krabbenhöft. „Der 14. Gesamtrang und Platz 2 in der Division (Gruppe N bis 1.600 ccm) sind ein weiterer markanter Punkt in der fast 40-jährigen Vereinsgeschichte der Motorsportfreunde Idstedt.“

Impressionen von der Saarland Rallye (Fotos: RBHahn)

Nach oben

Divisionssieg für die Nordlichter!

Arena Panzerplatte (Foto: RBHahn)

Rainer Haulsen und Frank Schöngart hatten sich für ihren Start beim deutschen WM-Lauf ein Ziel gesteckt: Sie wollten die Rallye Deutschland genießen und beide zur Deutschen Rallye Meisterschaft zählenden Wertungstage positiv beenden. Beide Vorhaben gelangen!

Die Superlative sprudelten insbesondere aus dem Mund von Beifahrer Frank Schöngart: "Das war der Hammer, das ist einfach nur geil!" Man konnte das Grinsen in seinem Gesicht auch über 800 km Luftlinie Entfernung ahnen, und die Freude über den Erfolg auch. 

"Wir sind ganz bewusst nicht auf der letzten Rille gefahren. Wir wollten ankommen und sichere Punkte für die DRM mitnehmen. Das ist uns gelungen und darüber sind wir sehr glücklich" lautete das trockene Statement von Rainer Haulsen.

Nach Rang 21 der DRM-Wertung des Freitages setzte das Suzuki-Team am Sonnabend noch einen drauf: Platz 19 in der Gesamtwertung und Sieg in der Division 5! Kein Wunder, das das Grinsen gar nicht mehr aus ihren Gesichtern wich. Damit haben sich Haulsen/Schöngart in der DRM um zwei Plätze auf Rang 13 verbessert.

Beide DRM-Wertungen gewannen Hermann Gassner/Karin Thannhäuser auf einem Mitsubishi Lancer Evo X. Den größten Erfolg indes feierten Sandro Wallenwein/Marcus Poschner. Sie erreichten auf ihrem Subaru Impreza zweimal den Ehrenplatz und sicherten sich damit bereits vor der abschließenden Saarland Rallye den Meistertitel der Saison 2011.

Weitere Infos folgen.

Nach oben

Impressionen von der Arena Panzerplatte (Fotos: RBHahn)

Nach oben

5. DM-Lauf: Haulsen/Schöngart in den Punkten!

In den Mosel-Weinbergen (Foto: RBHahn)

Der erste Tag des deutschen Rallye-WM-Laufes erwies sich als die erwartet große Herausforderung. Die enormen Längen der Wertungsprüfungen zwischen 19 und 24 km stellten hohe Anforderungen an die Kondition und Konzentration aller Teams. Hinzu kamen teilweise schwierige äußere Bedingungen nach einem heftigen Platzregen in der 2. Prüfung "Grafschaft Veldenz". Eine Steigerung erfuhren die Bedingungen in Durchgang 2. Bedingt durch das "cutten" lag an fast allen Kurven viel Dreck auf der Fahrbahn, die Bremspunkte passten dann nicht immer, die Rallyefahrzeuge rutschten teilweise heftig in Richtung Außenkurve.

Das MSF-Team hatte am ersten Rallyetag einige Erlebnisse der besonderen Art. Zunächst wurden sie auf der 1. WP nach etwa 12 km aufgrund eines verunbfallten Teilnehmers mit der gelben Flagge gestoppt, dann konnten sie zur 3. WP gar nicht erst starten. Auch hier war ein Unfall der Grund. Das verunfallte Fahrzeug versperrte den weiteren Teilnehmern die Durchfahrt und konnte nicht innerhalb der vorgegebenen Frist von 15 Minuten geborgen werden. Daraufhin brach Rallyeleiter Armin Kohl die Prüfung "Moselland" ab.

In der fünften Prüfung, dem 2. Durchgang "Grafschaft Veldenz" traf es das Suzuki-Team dann selbst. Ein Plattfuß mitten auf der Strecke und dann Pech beim Radwechsel, als der Wagenheber auf dem weichen Untergrund wegrutschte. Nach zwei weiteren Kilometern musste sie erneut stoppen, um die Radmuttern nachzuziehen. "Anschließend waren wir uns nicht sicher, ob am Auto alles ok war. Daher sind wir die letzte WP des ersten Tages zwar zügig, aber doch ohne Risiko gefahren" begründete Copilot Frank Schöngart die vorsichtige Fahrweise. Die "Nordlichter" waren zu Recht zurückhaltend, wie sich im Service herausstellte. Ein Querlenker war deformiert und musste gewechselt werden. diese Aufgabe übernahm kein geringerer als Nikki Schelle.

Der Suzuki-Händler aus Böbing sah den Schaden, "warf" sich unter den Swift und reparierte eigenhändig. Die Schleswig-Holsteiner staunten nicht schlecht über soviel Solidarität und Hilfsbereitschaft.

Der Aushang der Ergebnisse sorgte dann für strahlende Gesichter: Rang 2 in der Division 5 und der 21. Platz in der DRM-Gesamtwertung waren der Lohn eines anstrengenden Rallye-Tages, der "uns verdammt viel Spaß  gemacht hat" (Zitat Rainer Haulsen).

Der zweite DM-Lauf innerhalb der Rallye Deutschland beginnt für Haulsen/Schöngart am Sonnabend eigentlich ziemlich kommod. Erst um 8:57 Uhr startet die Suzuki-Besatzung, um weitere acht Wertungsprüfungen über zusammen 150 km in Angriff zu nehmen. Da muss Rallye-Weltmeister und Seriengewinner der Rallye Deutschland Sebastian Loeb früher aufstehen, seine Startzeit ist auf 7:00 Uhr festgelegt...

Höhepunkt des zweiten Tages werden die beiden Durchgänge auf der mit 34,18 km längsten Prüfung des gesamten Wettbewerbes "Arena Panzerplatte".

Nach oben

Impressionen vom Freitag

Nikki Schelle unterm Suzuki
Parc fermé in der Trierer Innenstadt
Die Hinterachse ist jetzt im Rallyeauto!

Nach oben

Auftakt-WP geschafft!

Haulsen/Schöngart beim Shakedown

Kurz vor 12:30 Uhr wurden Rainer Haulsen/Frank Schöngart zur ersten Wertungsprüfung "Ruwertal/Fell" gestartet. Auf der 24,18 km langen Start-Ziel-Prüfung hielten sich die "Nordlichter" wacker und kamen mit 19:11,0 Min. ins Ziel. Damit erzielten sie mit dem kleinen Suzuki Swift Sport die 26. Zeit unter den 30 gestarteten DRM-Teilnehmern.Bereits auf der allerersten WP musste ein DRM-Team die Segel streichen - es sollte nicht das letzte gewesen sein...

Die Bestzeit des WM-Feldes setzten Latvalla/Antilla (SF) auf Ford Fiesta WRC mit 13:57,4 Min.! Schnellstes DRM-Team waren Gassner sen./Thannhäuser (Mitsubishi Lancer Evo X), die die Strecke in 15:38,4 Min. absolvierten.

Nach oben

Showstart vor der Porta Nigra

Showstart Porta Nigra (Foto: RBHahn)

Für Rainer Haulsen und Frank Schöngart und ihr Service-Team ist das ganze Drumherum bei ihrem ersten Einsatz in einer WM-Rallye schon das allererste Highlight: "Es ist absolut gewaltig, was hier abgeht. So viele begeisterte Menschen, hilfreiche Streckenposten, nette Polizisten und kameradschaftliche Konkurrenten, das ist einfach nur SUPER!" sprudelt es begeistert aus allen schleswig-holsteinischen Mündern.

Höhepunkt des ersten Rallyetages war nach einem Shakedown, den Haulsen/Schöngart dreimal fuhren, der abendliche Showstart in der Trierer Innenstadt. Tausende von Fans säumten das Gelände um die Porta Nigra und spendeten allen Teams herzlichen Beifall.

Der "eigentliche" Rallyestart für die Suzuki-Besatzung erfolgt am Freitag um 11:33 Uhr. Dann wird es ernst. Auf dem Programm stehen 6 Wertungsprüfungen über zusammen 133 km. Die Strecken beinhalten zahlreiche Herausforderungen, die für das MSF-Team neu sind. "Die Strecken in den Weinbergen sind schoin sehr speziell. Beim Abfahren sind wir angehalten und haben mal einen Rundblick gemacht. Wenn man in diesem Moment sieht, wie steil die Hänge sind, freut man sich darauf, wieder nur nach vorne schauen zu dürfen!"

Nach oben

Haulsen/Schöngart: Startgenehmigung liegt vor

Technische Abnahme in Trier

"Schön, dass wir morgen nicht auch noch die Wertungsprüfungen besichtigen brauchen, die letzten zwei Tage waren anstrengend" lautete das Fazit der beiden "Nordlichter". Bereits am Dienstag wurde die Dokumentenabnahme vollzogen, am heutigen Mittwoch folgte dann die technischen Abnahme.

"Unser Suzuki Swift Sport wurde als reglementsgerecht abgenommen, die Startgenehmigung damit erteilt. Das ist nicht bei allen gemeldeten Teilnehmern der Fall gewesen. Insofern beruhigt das erst einmal!" schildert Rainer Haulsen den Tagesablauf.

Am Donnerstag werden Rainer Haulsen und Frank Schöngart den 5,9 km langen Shakedown "Sauertal" zwischen Grewenich und Mesenich absolvieren. "Unser großes Dankeschön geht an Hauke Diercks, der uns die Teilnahme an dieser Test- und Einstellfahrt ermöglicht hat" freut sich Frank Schöngart auf den Auftakt.

Der Shakedown erfolgt nach Kategorien, in die die Fahrer eingeteilt sind und beginnt um 8:00 Uhr. Bis gegen 16:30 Uhr haben die extra für diesen Test gemeldeten Teams Gelegenheit die hügelige Strecke zu fahren.

Abends um 20 Uhr erfolgt dann der Showstart der ADAC Rallye Deutschland vor der Porta Nigra in der Trierer Innenstadt.

Nach oben

Haulsen/Schöngart zur Rallye Deutschland

Wenn am kommenden Freitag der deutsche Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft gestartet wird, sind sie als einziges Team aus Schleswig-Holstein dabei: Rainer Haulsen aus Schleswig und Frank Schöngart aus Janneby. Damit setzt das Suzuki Swift-Team die Reihe der Einsätze von Rallyesportlern der Motorsportfreunde Idstedt bei WM-Läufen fort. Nach Dirk Ipsen, Jürgen Krabbenhöft und Margret Wohlert in England und Monte Carlo sind Haulsen/Schöngart die Nummern vier und fünf des ADAC-Ortsclubs aus dem Kreis Schleswig-Flensburg. „Natürlich haben wir gegen die Profis keine Chance, da wird der Abstand im Ziel wohl in Stunden und nicht in Minuten gerechnet, aber uns geht es bei der diesjährigen Deutschland Rallye um wichtige Punkte zur Deutschen Rallyemeisterschaft 2011“.
Nachdem vor drei Wochen bei der Rallye Baden-Württemberg 10 wichtige Zähler dem Wertungskonto der „Nordlichter“ gut geschrieben konnten, wartet nun die ultimative Herausforderung auf das MSF-Team. Die am Freitag und Sonnabend gefahrenen Etappen des WM-Laufes werden als jeweils ein Wertungslauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft gewertet. An beiden Tagen werden zusammen rund 300 Kilometer auf Bestzeit absolviert. „Dies wird bei dem angesagten Sommerwetter in den Weinbergen an Mosel und Saar nicht nur für das Team, sondern auch für  unseren Suzuki Swift eine besondere Herausforderung“, so Rainer Haulsen. „Wir können natürlich nicht auf die gleiche Unterstützung wie z. B. die Werksteams zählen, sondern müssen mit unserem kleinen Team alles selbst regeln!“

Haulsen/Schöngart starten in TrierAls fahrerisches Highlight und zugleich auch Leckerbissen für die erwarteten zweihunderttausend (!) Fans aus allen Ländern des Kontinents werden am Sonnabend zwei Wertungsprüfungen von jeweils 38 km Länge auf dem Truppenübungsplatz Baumholder gefahren. Diese Strecken sind so berühmt wie berüchtigt, da die Streckenführung extrem selektiv ist, viele Sprungkuppen enthält und rechts und links der Wege massive Steine liegen – von den Rallyesportlern respektvoll „Hinkelsteine“ genannt. „Hier wurden schon viele Siegeshoffnungen begraben“, ergänzt Frank Schöngart. „Ein genauer Aufschrieb jeder Kurve, jeder Gegebenheit und ein perfektes Vorlesen während der Prüfungen sind ein unbedingtes Muss!“
Für Haulsen/Schöngart beginnt der Einsatz bereits drei Tage vor dem Start mit der Streckenbesichtigung und der Erstellung des so genannten „Gebetbuches“. „Es ist das Ziel unseres Teams, die Rallye unfallfrei und ohne technische Defekte zu absolvieren, damit bei beiden Wertungsläufen zu punkten und den 15. Tabellenplatz (unmittelbar hinter Porsche Werksfahrer Timo Bernhard) in der Meisterschaft zu festigen. Alle MSFer drücken Ihnen die Daumen!“ gibt MSF-Vorsitzender Jürgen Krabbenhöft seinem Team alle guten Wünsche mit auf die Reise.
Nicht nur aktiv sind die Motorsportfreunde Idstedt bei der ADAC Rallye Deutschland dabei. Seit Jahrzehnten wird gemeinsam mit Sportkameraden des MSV Osann-Monzel die Absicherung einer Wertungsprüfung vorgenommen. Auch in diesem Jahr starten die Idstedter am Mittwoch vor der Rallye um 18 Uhr in Richtung Mosel, um ihren Teil zum Gelingen des deutschen Rallye-Weltmeisterschaftslaufes beizutragen.

Nach oben

Hessen Rallye Vogelsberg - Pfalz Westrich Rallye

Mit zwei schönen Erfolgen starteten Rainer Haulsen und Frank Schöngart von den Motorsportfreunden Idstedt ihr Abenteuer Deutsche Rallyemeisterschaft 2011.  Sowohl bei der Hessen-Rallye Vogelsberg rund um Schlitz in der zweiten Aprilhälfte als auch bei der Pfalz-Westrich Rallye im Grenzgebiet zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland erreichte das Suzuki-Team den dritten Divisionplatz. Beim zweiten Lauf in Südwestdeutschland gelang den Schleswig-Holsteinern darüber hinaus ein hervorragender 31. Gesamtrang unter 57 Startern.

Nach der Entscheidung, mit dem neu erworbenen Suzuki Swift Sport in der Deutschen Rallyemeisterschaft anzutreten, mussten Rainer Haulsen (Schleswig) und Copilot Frank Schöngart (Janneby) beim Saisonauftakt auf einen Start verzichten, da beide in führender Position die ADAC Wikinger Rallye rund um Süderbrarup mit ausrichteten. Schon beim ersten Einsatz in Hessen gewöhnte sich Rainer Haulsen schnell an das doch deutlich veränderte Fahrverhalten des neuen Fahrzeugs. Der Vorwärtsdrang der Nordlichter wurde jedoch zur Hälfte der Veranstaltung stark eingebremst, nachdem beide hinteren Stoßdämpfer geplatzt waren. Trotzdem konnten die ersten wichtigen Punkte in der Meisterschaft errungen werden. „Sicherlich werden uns aber am Ende des Jahres einige Punkte fehlen, die wir uns als Lokalmatadoren in Angeln bei unserer Heimatrallye hätten sichern können,“ so Rainer Haulsen, „aber das wussten wir vorher und so werden wir bei den noch ausstehende Rallye versuchen, möglichst erfolgreich abzuschließen.“

Doch auch beim zweiten Saisoneinsatz blieben Haulsen/Schöngart nicht vom Defektteufel veschont. Bereits in der ersten Wertungsprüfung sorgte ein geplatzter Reifen für langsame Fahrt. Das einzige Team aus Schleswig-Holstein in der deutschen Top-Liga entschied sich gegen einen Reifenwechsel in der Wertungsprüfung, da der Zeitverlust in diesem Fall noch höher gewesen wäre. „So bedeuteten die etwa 5 km mit Plattfuß rund eine Minute Zeitverlust, die es galt, im Laufe der weiteren Rallye wieder aufzuholen“, ärgerte sich Frank Schöngart. Dennoch konnte die Suzuki-Besatzung den ersten Rallyetag nach vier Wertungsprüfungen mit dem hauchdünnen Vorsprung von nur einer Sekunde Fahrzeit auf den nächsten Verfolger abschließen.

Am Sonnabend standen neun weitere anspruchsvolle Strecken über rund 110 Kilometer an. Die abwechslungsreiche Streckenbeschaffenheit (Asphalt und Schotter) forderte alle Teams extrem. Rund ein Drittel des Starterfeldes schied durch technische Probleme oder Unfälle aus. Auch Haulsen/Schöngart blieben von einem weiteren Rückschlag nicht verschont. „In der Wertungsprüfung 9 erlitten wir einen Schaltungsdefekt, die Gänge ließen sich nur sehr schwer einlegen, so dass wir zwei Wertungsprüfungen mit möglichst wenigen Schaltvorgängen auskommen mussten. Nach der Reparatur im Service war der vorzeitige Ausfall abgewendet und anschließend wieder eine schnellere Gangart möglich“ gab es bei Rainer Haulsen Frust und Freude zugleich. Der nächste Wertungslauf findet im Juli in Baden-Württemberg statt. Im August steht dann die Deutschland Rallye rund um Trier auf dem Programm. Dann starten Haulsen/Schöngart zum ersten Mal in ihrer Karriere bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft.

Nach oben