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Aktualisiert: 18.11.2015

40 Jahre MSF im Zeitraffer

1971 wurden die Motorsportfreunde Idstedt am 3. Dezember von 35 Interessierten offiziell gegründet.
1972 fand am 6. Januar die erste Jahreshauptversammlung statt. Der Name des Vereins wurde festgelegt, der Eintrag in das Vereinsregister und der Anschluss an den NAVC erfolgten im ersten Jahr des Bestehens.
1973 wurde bereits das 100. MSF-Mitglied begrüßt. Es wurden Aufkleber, Aufnäher, Anstecknadeln entworfen. Zum ersten Mal gab es das Orientierungswandern und das Lagerfeuer-Fest.
1974 wurden drei Veranstaltungen ins Leben gerufen: das vereinsinterne Tischtennis-Turnier, das Skat-Turnier und die Fahrrad-Rallye für Jugendliche. 
1975 kam das erste MSF-“Info” als Clubnachrichten heraus. Die Tischtennisgruppe wurde als “Verein im Verein” gegründet und nimmt seitdem an Punktspielen teil.
1976 brachte zwei einschneidende Wechsel für den Verein. Nach der Schließung von “Idstedtkirche” wurde die Gaststätte "Zum Goldenen Stern” in Stolk neues Vereinslokal. Zum anderen trennte sich der Verein vom NAVC und schloss sich dem ADAC an. Die Palette der Veranstaltungen wurde um ein Verspielen erweitert.
1977 führte die MSF in sechs Dörfern ADAC-Fahrrad-Turniere durch. Die Streckensicherung des Sylter Rundstrecken-Rennens oblag dem Idstedter Club. Zum ersten Mal gab es den Clubslalom bei divi (heute real) in Schleswig. Die Pfingstfahrt wurde nach erheblichem Ärger endgültig eingestellt.
1978 gab es eine weitere Neuerung, den Schotterslalom. Der Verein kaufte eine Lichtschranke und beteilige sich mit einem Informationsstand am (verregneten) Schleswig-Holstein-Tag in Idstedt.
1979 wird in schmerzlicher Erinnerung bleiben. Zwei MSFer verunglückten tödlich. Zu den Höhepunkten dieses Jahres zählte das Ori-Wandern mit der Rekordbeteiligung von 305 Personen. Der Verein schaffte sich einen eigenen Verkaufswagen an.
1980 wurde zum Jahr der sportlichen Erfolge. Die Rallye-Mannschaft wurde Landesmeister, die 1. Tischtennis-Mannschaft stieg in die Kreisliga auf. Die Mitgliederverwaltung wurde auf EDV umgestellt.
1981 findet bei den MSFern die erste Auto-Trial-Veranstaltung in Schleswig-Holstein statt. Eine Idee, die gemeinsam mit dem damaligen ADAC-Sportsekretär Eckhard Klau mit Erfolg umgesetzt wurde. Bis heute ist diese Sportart ein Hit im genehmigungsfreien Motorsport geblieben.
1982 fand die CIMBERN-Rallye Angeln in Zusammenarbeit mit dem AC von Flensburg statt. Es war die erste Rallye in der Bundesrepublik Deutschland überhaupt, die an jeder WP einen Arzt vorhielt!
1983 kam es zur Durchführung der grenzüberschreitenden Int. CIMBERN. Gemeinsam mit dem MK Haderslev wurde der Grundstein für eine Veranstaltung gelegt, die sich in der Folgezeit in beiden Ländern einen hervorragenden Ruf erworben hat.
1984 kam es zur Fusion der Wiking-Rallye und der CIMBERN- Rallye. Die neue “Wikinger Rallye” hatte bei ihrer Premiere 152 Teilnehmer. Alleine in der “Kuhl de Turini” in Idstedt verfolgten über 7.000 Zuschauer das Geschehen.
1985 gab es für die MSF-Sportfahrer den bis dahin größten Erfolg auf nationaler Ebene: Rolf Petersen/Andre Bockelmann wurden Deutsche Vizemeister im Rallyesport.
1986 bleibt ebenfalls in schmerzlicher Erinnerung. Claus Soltau - Mitinitiator der Rallye-Fusion und Rallyeleiter - verunglückte tödlich. Die Benefiz-Veranstaltung auf der Jübeker Sandbahn wird zur Demonstration der Solidarität von Motorsportlern aus vielen Vereinen Dänemarks und Deutschlands. Viele Firmen unterstützen den Veranstaltungszweck.
1987 wandte sich der heutige Kreispräsident Johannes Petersen in einer Kreistagsdebatte gegen eine “Verteufelung des Motorsportes”, er habe seine Berechtigung. Rolf Petersen/Andre Bockelmann schafften bei der Wikinger Rallye den Hattrick. Die Polizei schätzte die Zahl der Fans am “Kuhl den Turini” in Idstedt auf 10.000.
1988 appelliert Schleswigs Bürgervorsteher Hansen bei der Siegerehrung der Wikinger Rallye an die dem Rallyesport kritisch gegenüberstehenden Bürger, mehr Toleranz zu üben. Im Herbst des Jahres verbietet der Landtag Motorsportveranstaltungen in Natur- und Landschaftsschutzgebieten. Die Landtagsabgeordneten Holger Astrup (SPD) und Max Stich (CDU) stellen sich der Diskussion im MSF-Vereinslokal.
1989 wurde eine Befragung der Anlieger an den Wertungsprüfungen der Wikinger Rallye vorgenommen. Die Zustimmungsquote lag zwischen 75 und 100 %. Trotzdem gab es Presseüberschriften wie “Rallye nach Ramstein nicht zeitgemäß”. Auf Bitte der Landesregierung wird auf die Durchführung der WP “Kleinwiehe” verzichtet, eine öffentlich Debatte schließt sich an.
1990 ist die DDR-Nationalmannschaft bei der Wikinger Rallye am Start - erstmalig und einmalig! 123 Teilnehmer sind bei der (endgültig?) letzten internationalen Auflage der Wikinger Rallye im dänischen Sonderborg am Start.
1991 endet nach 18 Jahren als 1. Vorsitzender der MSF die Ära Hanni Philipp. Zu seinem Nachfolger wurde Jürgen Krabbenhöft gewählt. Erstmals werden Fahrrad-Turniere in Böklund und Schuby in Zusammenarbeit mit den Grundschulen durchgeführt.
1992 wenden sich die MSF Idstedt direkt und über die Medien an den Landrat des Kreises Schleswig-Flensburg. Es geht um das Trial-Gelände in Kollerup. Erstmals können die Idstedter das Gelände des Flugplatzes Eggebek für eine Slalom-Veranstaltung nutzen.
1993 rufen die MSFer den “Stolker Fünfkampf” ins Leben. Die Vereinssatzung wird neu gefasst. Der Verein wird als gemeinnützig anerkannt, Mitglied im Landessportverband und im Fachverband für Motorsport.
1994 startet der Wiederbelebungsversuch der Wikinger Rallye auf nationaler Ebene. 52 Teams aus fünf Bundesländern waren begeistert.
1995 wurde die Veranstaltungspalette der MSF um einen internationalen Slalom-Wettbewerb erweitert. Die Zweitages-Veranstaltung auf Eggebek wurde mit großartiger Unterstützung der Bundeswehr zum "Slalom-Festival". Frank Bartelsen gewinnt den Deutschen Meistertitel im Rallycross!
1996 fand im Beisein der Stolker Bürgermeisterin Elfriede Wegner, des ADAC-Vorsitzenden Max Stich und zahlreicher Ehrengäste das "MSF-Jubiläumsfest" statt. Grußworte wurden gesprochen und Geschenke verteilt.
1997 wird Frank Bartelsen als Fünfter der Deutschen Meisterschaft einmal mehr Schleswig-Holsteins bester Rallycross-Pilot. Zur traditionellen Langseefahrt treten lediglich 18 Teams an.
1998 wurden Bernd Becker/Tina Schöngart ADAC-Pokalsieger im Rallyesport. 
1999 siegte die Freiwillige Feuerwehr Stolk beim "Stolker Dreikampf" vor den Sportschützen und dem DRK-Ortsverein. 253 Kids nahmen am Kettcar-Racing beim Flensburger Fördepark teil. 22 MSFer nahmen an der Clubmeisterschaft im Kart-Racing teil.
2000 hieß der beste Allround-Motorsportler im ADAC Nord-Ostsee-Pokal Bernd Becker.
2001 fuhren Thomas Loos und Frank Bartelsen einen Doppelsieg beim "Race of Rallychamps" auf dem Buxtehuder Estering heraus. 
2002 gaben von 48 gestarteten Teilnehmern des 23. MSF Auto-Trials 5 Piloten auf. Das "Geläuf" war nach anhaltendem Starkregen mehr als tief, selbst Allradler blieben reihenweise stecken... Heini Brodersen holte sich den Kart-Racing-Titel im ADAC Nord-Ostsee-Pokal.
2003 fanden 218 Starter den Weg nach Eggebek und waren vom "Slalom total" begeistert. "Wir kommen gerne wieder" lautete der einhellige Tenor. 
2004 sah das "Comeback" der ADAC Wikinger Rallye mit dem Hauptquartier in Stolk 56 Teams am Start. Die MSFer gewannen das Dörfer-Pokalschießen des VfL Eiche gegen 22 weitere Mannschaften. 
2005 nahmen dann 63 Teams an der Rallye teil, das Zeichen für die Veranstaltergemeinschaft aus MSF und AC Schleswig, künftig auch eine "große Rallye" anzubieten.
2006 stellte das Mixed aus national A und B eine große Herausforderung für die Organisation dar, wurde aber absolut gemeistert.
2007 zählt die Rallye zu den ADAC Masters und findet bei allen Beteiligten wiederum großen Anklang. Das gilt auch für die Slalom-Veranstaltungen auf dem - jetzt ehemaligen - Flugplatz in Eggebek.
2008 werden für die Wettbewerbe die Internet-Angebote immer wieder verbessert, als Beispiel sei nur die Online-Nennung angeführt.
2009 zählte die gemeinsam mit dem AC Schleswig durchgeführte ADAC Wikinger Rallye ein weiteres mal zur Dänischen zum ersten mal auch zur Deutschen Rallye Meisterschaft. "Die Wertungsprüfungen sind der Hammer!" lobte Gesamtsieger Peter Corazza. Auch die Deutsche Rennslalom Meisterschaft gastierte bei den MSFern. Mit "Slalom total" zählt zum ersten Mal in Schleswig-Holstein ein Wettbewerb zur Deutschen Rennslalom Meisterschaft.
2010 wurde zu Jahresbeginn Björn Dau mit Auszeichnungen "überhäuft". Der MSFer wurde ADAC-Automobilsportler des Jahres und im Kreis Schleswig-Flensburg Sportler des Jahres!
2011 im Jubiläumsjahr wurde die Qualität der MSF-Veranstaltungen weiter verbessert. Mit dem Kauf eines vereinseigenen Quads wurde die Grundlage für den Aufbau einer Jugendgruppe geschaffen. Gemeinsam mit 2 weiteren Clubs aus Schleswig-Holstein wird der Verein mit dem DMSB-Umweltpreise ausgezeichnet. Mit einem tollen Jubiläumsfest klang das Jahr würdig aus.
2012 wurde das Orientierungswandern abgesagt; es fand sich leider kein Verantwortlicher für die Durchführung.
2013 wurde zum einen der Umweltschutz und zum anderen der Jugendbereich in der MSF-Satzung verankert. Nach Jahren der Konstanz wurden die Mitgliedsbeiträge moderat angehoben. Björn Dau gewann den Norddeutschen ADAC Slalom Cup, Ralf Lindemeyer holte sich den NOP "Allround"-Pokal. Die 10 MSF-Veranstaltungen ernten allesamt Lob und Anerkennung.
2014 wurde die ADAC Wikinger Rallye zum letzten Mal durchgeführt. Insbesondere die Rahmenbedingungen, aber auch die arg strapazierten Finanzen führten zu diesem erheblichen Einschnitt. Als Ersatz für die bisher genutzten Kiesgruben konnte das ehemalige Sandbahnstadion in Jübek gewonnen werden.
2015 wurde der Vorstand deutlich verjüngt. Frank Schöngart wurde neuer Vorsitzender. Björn Dau (Schatzmeister) und Tim-Niklas Sommer (Schriftführer) wurden neu in den Vorstand gewählt.