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Aktualisiert: 06.09.2018

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SLALOM total

1977 veranstalteten die Motorsportfreunde Idstedt ihren ersten Clubslalom gemeinsam mit dem AC Schleswig auf dem Parkplatz des damaligen divi-Warenhauses (heute real) in Schleswig. Insgesamt nahmen 144 Fahrerinnen und Fahrer teil!
Mehr als 300 Zuschauer verfolgten die Wertungsläufe. Am erfolgreichsten schnitten Dieter Glanz (Osterholz-Scharmbek, VW Golf GTI), Horst Löwel (Großhansdorf, Opel Manta), Egon Büssert (Herzhorn, NSU TT) und Udo Becker (Stade, Opel Manta) ab. Diese vier gewannen zweimal ihre Klasse. Den Ehrenpreis für die beste Dame gewann zweimal die MSFerin Adelheid Holmer aus Böklund.

1992 wurde dann das Motto "Slalom total" geboren. Ende August standen sowohl auf dem Flugplatz des Marinefliegergeschwaders 2 in Eggebek als auch auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne in Husum nationale Slalom-Veranstaltungen auf dem Programm. Die ADAC-Ortsclubs MSF Idstedt, MSC Tarp und AC Nordfriesland stimmten die Zeitpläne aufeinander ab, so dass eine Teilnahme an allen Wettbewerben möglich war.
165 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen das Angebot an und konnten sich über gut organisierte und zügig abgewickelte Veranstaltungen freuen. Am größten dürfte die Freude bei Reinhard Kleinwort (†) aus Ellerhoop im Kreis Pinneberg gewesen sein. Der Opel-Pilot fuhr gleich zweimal Gesamtsieg.
Insgesamt wurden über 1.000 Kilometer im Renntempo absolviert. Alle Veranstalter wurden aufgemuntert, auch im kommenden Jahr ein solches "Slalom total-Wochenende" anzubieten.

1995 wird im August zum ersten Mal ein "national A"-Slalom auf Eggebek gefahren, und das gleich mit einem Prädikat zur Deutschen Meisterschaft! Den Gesamtsieg holte sich Hans Beckmann aus Dunum auf einem Opel Kadett.

1996 geht es in Eggebek erneut um Punkte für die deutsche Slalom-Meisterschaft. Der Deutsche Meister der Jahre 1985 und 1994, Hans-Dieter Mechel aus Geisenheim, war der erfolgreichste Teilnehmer des Wochenendes. Der BMW M3-Pilot gewann zunächst die Gesamtwertung des nationalen Wettbewerbes und setzte mit seinem Klassensieg bei der zur deutschen Meisterschaft zählenden internationalen Veranstaltung noch "einen drauf".
Sieger des DM-Laufes wurde Timm Stahmer aus Schmalfeld mit seinem Opel Kadett GT/E. 41 DM-Starter waren aber eine eher magere Ausbeute.

2008 gab es im Herbst das erste MSF-Salom-Training "auf" Eggebek. Eine gelungene Premiere - die Bewertungsbögen spiegeln dieses deutlich wider. Die Teilnehmer hatten reichlich Gelegenheit, ihr Wissen zu erweitern. 1,5 Stunden ohne Pause Theorie von Eckehard Wolter war eine geballte Ladung.
Trotz ursprünglicher Bedenken hatten die Teilnehmer jedoch trotzdem noch reichlich Zeit, auch die Praxis zu "erfahren". Jede der 4 Sektionen, die jeweils ca. 400 m bis 900 m Länge hatten, konnten durchschnittlich je Fahrer 10 x befahren werden. Macht ca. 30 km Fahrspaß.
Und zum Finale in der letzten Stunde wurden dann noch 2 Sektionen mit einigen zusätzlichen Pylonen zu einem langen Parcours von ca. 1.300 m zusammengefügt, der ca. 4 x von jedem Fahrer befahren wurde. Leider spielte der Wettergott nicht mit - es regnete in Strömen!
Optimal lief die Zusammenarbeit mit den Instruktoren Klaus Königsberg, Christian Laumann, Björn Dau und Eckehard Wolter, die sehr selbständig agierten. 

2009 gibt es eine weitere Steigerung. Die Rennslalom-Elite machte mit 102 Teilnehmern Station "auf" Eggebek. Der große Gewinner der zwei Läufer zur deutschen Rennslalom-Meisterschaft in Eggebek zu Pfingsten war Lars Heisel. Der Bielefelder Opel-Pilot trieb den bärenstarken Ex-Gerlach Kadett zu zwei souveränen Gesamtsiegen auf den 4,2 bzw. 4,5 km langen Strecken auf dem ehemaligen Flugplatz.
In seinen sechs Durchgängen warf der 22jährige nicht eine einzige Pylone, ein Zeichen dafür, dass er nicht nur äußerst schnell, sondern auch sehr konzentriert zu Werke ging. Unterm Strich fuhr er in den sechs Wertungsläufen einen Vorsprung von über 44 Sekunden heraus, seine höchste Durchschnittsgeschwindigkeit betrug dabei über 114 km/h!

2010 steigt der Motorsportclub Tarp aus "Slalom total" aus, die MSFer bleiben dabei. Mit 2 DM-Prädikaten und 102 Nennungen geht es auf eine Strecke, die fast ausschließlich über die Start- und Landebahndes ehemaligen Flugplatzes führt. Ralph Noelle steuert seinen BMW 320iS zweimal zum Gesamtsieg.

2011 gibt es wieder etwas Neues. Zum ersten Mal werden die MSF-Wettbewerbe zur Deutschen Rennslalom Meisterschaft gewertet. Leider kann die Start- und Landebahn bei 119 Nennungen zum letzten Mal genutzt werden, da im Anschluss an die Veranstaltung eine 83,5 MW-Photovoltaikanlage auf 130 ha Asphalt und Beton gebaut wird. Wenige Tage vor der Veranstaltung muss die Streckenführung nach einem Munitionsfund (2. Weltkrieg) geändert werden. Ralph Noelle (BMW 320iS) und André Jeuschede (BMW M3) gewinnendie Gesamtwertung.

2012 gibt es mit 150 Nennungen ein TOP-Ergebnis. Die neue Streckenführung auf der Shelterschleife Süd wird von den Teilnehmern trotz vorhergehender Skepsis gut angenommen. Aufgrund einer Behördenauflage werden Schallmessungen durchgeführt mit einem herausragend positiven Ergebnis zugusten der Motorsportveranstaltung Roland Wallrab (BMW M3) und Hans-Martin Gass (Audi A3 TFSI) sind die Sieger des Pfingstwochenendes.

2013 gastiert die DRSM zum dritten Mal in Folge "auf" Eggebek. 119 Nennungen und eine leicht modifizierte Strecke auf der südlichen Shelterschleife bieten den Rahmen. Zum vierten Mal insgesamt trägt sich Ralph Noelle 8BMW 320iS) in die Siegerliste ein. Mario Fuchs sorgt mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VI für den ersten Allraderfolg.

2014 haben wir uns über 152 Nennungen zu den beiden DRSM-Läufen gefreut. Die Streckenführung auf der Shelterschleife Süd wurde leicht modifiziert und damit optimiert. Gefreut haben sich auch die Gesamtsieger Hans-Martin Glass (Audi A3 TFSI) und Mario Fuchs (Mitsubishi Lancer Evo VI), der damit seinen Vorjahressieg wiederholen konnte.

2015 steigt die Anzahl der Nennungen weiterhin - 162 Fahren haben für die beiden Veranstaltungen genannt. Abendveranstaltung am Sonntag in Thomsens Gasthof in Eggebek.
Sonntag: Jubiläumsveranstaltung "30. ADAC CIMBERN Slalom". Die Teilnehmer und Helfer erhalten einen Kaffeebecher mit aufgedruckter Slalomstrecke.  Strecke: Shelterschleife Süd wieder mit der markanten Doppelgasse im Scheitelpunkt der langgezogenen Kurve. Gesamtsiege für Hans-Martin Gass (Audi A3 TFSI) und André Jeuschede (BMW M3).

2016 nähern wir uns mit der Anzahl der Nennungen der aus organisatorischen Gründen (Zeitplan) möglichen Maximalanzahl (90 je Veranstaltung). Sonntag: 88 / Montag: 89.
Zur Optimierung der Strecke auf der Shelterschleife Süd werden einige Aufgaben leicht geändert. Motto: Bewährtes soll man beibehalten. Sonntag: Nur 2 Wertungsläufe. Vormittags trocken - nachmittags wolkenbruchartiger Regen. Gesamtsieger: Roland Wallrab (BMW M3). Montag: Wieder 3 WL. Gesamtsieger: Mario Fuchs (Mitsubishi Lancer Evo 9).

2017 wird die Kooperation mit dem MSC Hanseat, der bereits seit einigen Jahren auf dem ehemaligen Flugplatz Hungriger Wolf am Samstag die DRSM-Auftaktveranstaltung für das 3tägige Slalom-Pfingstwochenende ausrichtet, intensiviert. Die Teilnehmer können für alle 3 Veranstaltungen gemeinsam über die Online-Plattform der MSF Idstedt ihre Nennungen abgeben. Die Startnummern bleiben für alle 3 Tage des Pfingst-Wochenendes identisch. Zum 1. Mal in der MSF-Vereinsgeschichte müssen Nennungen abgelehnt werden, weil die maximal mögliche Anzahl an Startern sonst überschritten worden wäre. Nennungen: So. 87 / Mo. 97 minus 7 Ablehnungen. Die markante Doppelgasse wird durch eine einzelne Pylone ersetzt. Auch diese bereitet einigen Fahrern noch Schwierigkeiten. Unebenheiten in der Strecke führen zu Kritik. Der Veranstalter gelobt deren Behebung.
Abendveranstaltung im "Haus an der Treene" mit dem Auftritt der Flensburger Stadtbläser (ca. 30 Musiker) auf der großen Bühne.
Sonntag: Mario Fuchs (Mitsubishi Lancer Evo 9)
Montag: Hans-Martin Gass (Audi A3 2.0 TFSI)

2018 wurde die Kooperation mit dem MSC Hanseat "feinjustiert". Nicht nur gemeinsame Nennungen für alle 3 Veranstaltungen, sondern auch nur noch eine Gesamtüberweisung. Professionelle Fräsarbeiten an der Strecke wurden durchgeführt; die Angleichung der letzten Unebenheiten erfolgte am Freitag vor der Veranstaltung durch einen Straßenbauer.
Nennungen: 85 / 95 minus 5 Ablehnungen
Sonntag: Reinhard Nuber (BMW 320i WTCC)
Montag: Hans-Martin Gass (Audi A3 TFSI)

Die Motorsportfreunde Idstedt hoffen, das Angebot "Slalom total" für die Pylonenjäger aus ganz Deutschland noch lange erhalten zu können!