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Aktualisiert: 17.05.2018

Slalom total "auf" Eggebek

Sportleiter Holger Haulsen strahlte auch vor dem diesjährigen „Kraftakt“ auf dem ehemaligen Eggebeker Flugplatz: „Ich bin begeistert, dass wir das tolle Nennungsergebnis des Vorjahres wiederholen konnten! Leider mussten wir daher auch diesmal Nennungen abweisen, um die ordnungsgemäße Durchführung nicht zu gefährden!“ Letztlich ließ der Schleswiger 85 (Sonntag) bzw. 90 Teilnehmer (Montag) zu. „Es fällt schwer, einigen  Teilnehmern eine Ablehnung mitzuteilen, aber es gibt keine Alternative“ lautete seine Begründung. „Aufgrund unserer peripheren Lage ist die Wiederholung dieses Ergebnisses sensationell, wir sind stolz und freuen uns sehr“ stellte MSF-Vorsitzender Bernd Becker heraus.
Zum achten Mal in Folge zählen die MSF-Wettbewerbe zur Deutschen Slalom-Meisterschaft und zum Norddeutschen ADAC Slalom-Cup. „Damit sind wir seit Jahren in der Spitze der Veranstalter dabei, eine Tatsache, die uns erfreut und immer wieder anspornt, den Wettbewerb besser zu gestalten“ führte Holger Haulsen aus. Wie im Vorjahr befindet sich der Start- und Zielbereich am süd-lichen Punkt der Strecke und erneut gibt es besondere Ehrenpreise, die es anderswo nicht gibt.
„Pokale haben die meisten Fahrer mehr als genug. Wir vergeben daher Mini-Leuchttürme – in diesem Jahr die originalgetreuen Nachbauten von Kampen, Hörnum und Staberhuk/Fehmarn – und daneben Lebensmittelpreise in Form von Präsentkörben und Mettwürsten. Das kommt immer sehr gut an“ begründete Bernd Becker das Festhalten an dieser Tradition.
Sportlich stehen an beiden Tagen knapp 3 km lange Strecken auf dem Programm. Nach einem Trainingsdurchgang werden jeweils drei Wertungsläufe gefahren. Die Fahrtzeiten und evtl. Strafzeiten durch das Umwerfen von Pylonen oder das Auslassen von Toren werden addiert. Die Fahrerin bzw. der Fahrer mit der geringsten Fahrzeitsumme ist der Sieger.
„In der Summe werden damit rund 1.900 km auf Bestzeit gefahren. Der Zeitplan ist eng, außergewöhnliche Vorfälle können wir dabei ebenso wenig brauchen wie den Starkregen vor zwei Jahren“ nannte der MSF-Sportleiter die Anforderungen an die Abwicklung.
Mit Hans-Martin Gass (Kösching, Audi A3 TSFI), Ralph Noelle (Herdecke, BMW 320is) und Roland Wallrab (Gersfeld, beide BMW M3) kommen die Top-Favoriten aus West- und Süddeutschland. Das in der Deutschen Meisterschaft führende Quartett Steve-Nicola Zocher (Salzgitter, Mazda MX 5), Nikolas Dietz (Eich, VW Polo), Hans-Dieter Meckel (Mainz, BMW 316i) und Tony Tute (Wede-mark, VW Lupo) hat in der Gesamtwertung nicht einmal Außenseiterchancen, aufgrund der Klassenwertung jedoch gute Aussichten, die vorderen Plätze zu behaupten oder gar auszubauen.
Die Last der Lokalmatadoren tragen die MSF-Piloten Björn Dau (Ringsberg) auf seinem gewohnt schnellen  Honda CRX und Carsten Diercks (Tarp) auf einem neu aufgebauten VW Polo sowie Sebastian Raudies (Schuby), der ebenfalls einen VW Polo pilotiert. Insgesamt kommen fast 50 Pilotinnen und Piloten des Starterfeldes aus Schleswig-Holstein, darunter alleine neun Fahrer der Motorsportfreunde Idstedt.
Beide Veranstaltungstage beginnen um 8 Uhr mit den Trainingsläufen der ersten Startgruppe und enden voraussichtlich gegen 18:00 Uhr.

 

 

Top-Favorit: Hans-Martin Gass
Hoffnungsträger: Björn Dau
Motorsportfamilie Diercks