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Aktualisiert: 06.02.2018

Sportlerehrung des ADAC Schleswig-Holstein

Traditionell ehrt der ADAC Schleswig-Holstein seine besten Motorsportlerinnen und Motorsportler zu Beginn des Jahres in einem festlichen Rahmen. In der Business-Lounge der Sparkassen-Arena Kiel erlebten über 300 Gäste einen kurzweiligen Abend. Für zahlreiche Aktive und Funktionäre aus dem Landesteil Schleswig gab es Titelgewinne und weitere Auszeichnungen.

Harry Holz (lks.) vom MSC Tarp gewann den Slalom-Titel auf Landesebene. Mit seinem Fiat X 1/9 verwies er u. a. Morten Dau (2. von re.) von den MSF Idstedt auf den 3. Platz. In der Cupwertung des Clubslaloms holte sich der Vorsitzende des Tarper ADAC-Ortsclubs darüber hinaus Platz 2. Jan Hansen (re.) von den MSF Idstedt entschied die Pokalwertung im Clubsport-Slalom für sich. Björn Dau (2. von lks.) wurde mit der zweithöchsten Sportauszeichnung, der ADAC Sportnadel in Gold mit Schild, geehrt. Der MSF-Pilot gewann zudem den Norddeutschen ADAC Slalom-Cup.

Björn Dau ist Norddeutscher Meister!

Der Norddeutsche ADAC Slalom Cup (kurz NAS-Cup) 2013 ist beendet. Nach einer spannenden Saison mit einem dramatischen Finale gab es dennoch einen  souveränen Sieger. Beim letzten Lauf in Höxter hatten neben Björn Dau noch drei weitere Fahrer Titelchancen. Jeder dieser drei Konkurrenten benötigte dafür jedoch mindesten einen Klassensieg.
Henrik Stoldt musste vorlegen. Auf zu Beginn noch feuchter Strecke lieferte er sich einen spannenden Zweikampf mit Nico Düe. Nach dem ersten Wertungslauf hatte Stoldt ca. 0,8 Sekunden Rückstand. Im zweiten Wertungslauf unterlief Düe jedoch ein Fahrfehler vor der letzten Wende, er konnte nur mit Mühe das Auto auf der Strecke halten. Diesen Fehler wollte Stoldt nutzen, konnte am Ende jedoch nur um eine knappe halbe Sekunde verkürzen, damit war der Klassensieg dahin...
Danach war Hans-Henrich Ernst an der Reihe. Er konnte jedoch nicht die für einen Klassensieg erforderlichen Zeiten fahren und musste auf Fehler seiner Konkurrenz hoffen. Diese blieben jedoch fehlerfrei und ließen Ernst keine Chance. Seinen zunächst vierten Rang in der Klasse verlor er zudem durch einen Torfehler auf der schnellen Strecke...
Somit wurde aus dem Vierkampf ein Zweikampf zwischen Martin Skrzipietz und MSF-Pilot Björn Dau. Beide starteten zusammen in der letzten Startgruppe des Tages, jedoch in verschiedenen Klassen. Während Skrzipietz im Training eine gutes Ergebnis andeutete, erreichte Björn nur die dritter Zeit hinter seinem Bruder Morten und Christian Redomski.
Aber bereits im ersten Wertungslauf sollter die "Luft schnell raus" sein. BMW-Fahrer Skrzipietz quälte sich mit technischen Problemen über die Strecke, während Björn Dau seine Klasse mit ca. 1,5 Sekunden Vorsprung anführte. Martin Skrzipietz rettete mit seinem "waidwunden" Fahrzeug den fünften Platz in seiner Klasse ins Ziel.
Damit war der NAS-Cup-Sieg für Björn Dau unter Dach und Fach. Auch ein Ausfall im zweiten Wertungslauf hätte hieran nichts mehr ändern können. Kein Wunder, dass beim Harrisleer die Konzentration nachließ. Er wollte zwar unbedingt den fünften Klassensieg im sechsten NAS-Cup Lauf einfahren, fuhr  aber nicht mehr die "richtige" warf zudem eine Pylone. Damit war die Jagd auf den neuen Meister eröffnet.
Christian Redomski legte vor und machte über eine Sekunde gut. Jedoch, auch er musste einen Pylonenfehler notieren und lag letztendlich 0,27 Sekunden hinter Björn Dau zurück. Der nächste Siegesanwärter war Morten Dau, der allerdings einen Rückstand von 2,84 Sekunden aus Lauf 1 aufwies. Er konnte den Rückstand nicht verkürzen, verlor weitere 0,52 Sekunden und war in der Addition um 0,36 Sekunden geschlagen. Schließlich hatte nur der Zweitplatzierte aus dem 1. Durchgang, Frank Grzybek, eine Siegchance. Aber er "verlor" seinen VW Scirocco und kam von der Strecke ab. Mit dem notwendigen Glück des Tüchtigen siegte Björn Dau also auch beim Saisonfinale.
Als dritter MSF-Fahrer fuhr Thorkild Dau als Zehnter noch in die Top Ten.

Nach Platz zwei 2008 und Platz drei im Jahre 2009 steht Björn somit zum dritten Mal auf dem Siegerpodest des NAS-Cup. Sein diesjähriger Triumpf ist der erste Sieg eines Schleswig-Holsteiners seit Einführung dieser Slalom-Serie im Jahre 2000. Morten Dau konnte mit Platz 12 in der Meisterschaft seine gute Platzierung aus dem Jahre 2010 wiederholen.

Björn Dau siegte in fünf von sechs Läufen und gewann souverän den norddeutschen Slalom-Titel

NOP-Allround-Pokal für Ralf Lindemeyer

Der ADAC Nord-Ostsee-Pokal zeichnete am 10. November im Rahmen eines Frühschoppens in Nortorf die Sieger und Platzierten der Saison 2013 aus. Dabei gab es für die MSF-Piloten reichlich Pokale.
Newcomer des Jahres wurde Slalomfahrer Jan Hansen auf seinem BMW 318 is vor seinem MSF-Vereinskameraden Rolf Krohn im Opel Corsa GSI. Nathalie Dinse  vom AC Silberstern Schönberg im Polo GT komplettierte das Treppchen.

Hans Heinrich Brodersen erreichte mit dem "tanzenden" Suzuki Swift GTI den sechsten Platz in der Clubslalom-Wertung. Ralf Lindemeyer steuerte seinen Nissan 100 NX auf Rang 13. Auf dem gleichen Fahrzeug erreichte Debra Hellpap in ihrer ersten Saison den 16 Platz.
Die MSF gratulieren Harry Holz vom MSC Tarp im Fiat X1/9, der 2013 diese Meisterschaft für sich entscheiden konnte. Ihm folgte Roy Roger Taylor im RT Polo. Dritter im Bunde wurde Ditmar Klauza aus Felde, ebenfalls Polo GTI.

In der "großen" Slalom-Wertung war mit Ralf Lindemeyer leider nur ein Fahrer der MSF Idstedt vertreten; der MSF-Fahrer errang in dieser richtig starken Klasse einen guten siebten Platz. Meister wurde Roy Roger Taylor.

Im Kart-Racing der Gruppe 2 gingen die Plätze 2,3, 4 und 7 an Piloten der MSF Idstedt. Erster dieser Klasse wurde Jannik Putz aus Hamburg. Den zweiten Platz erkämpfte sich MSF Pilot Jean Pierre Helpap ebenfalls aus Hamburg vor Hans Heinrich Brodersen und Ralf Lindemeyer. Martin Bailfuss belegte den 7. Platz.

Im Superkart Slalom der Klasse S2 ging es bis zum Schluss sehr eng zu. Punktgleich landeten Floyd Bischop vom Av Kiel und Jean Pierre Helpap auf den Spitzenplätzen, die Mehrzahl der besseren Plätze entschied zu Gunsten des Kielers. Dritte wurde Carina Frank vom MSC Bennebek.

In der Klasse S3 erreichte der MSF-Pilot Ralf Lindemeyer einen guten fünften Gesamtrang. Es siegte Kai Sorgenfrei vom Av Kiel.

Bester Allround-Sportler in der abgelaufenen Saison war Ralf Lindemeyer. Der MSFer erreichte durch seine sehr guten Einzelplatzierungen im Kart-Racing, Superkart-Slalom und im Automobil-Slalom mehr Punkte als alle Konkurrenten und freute sich über den begehrten Wanderpokal.

ADAC Nord-Ostsee-Pokal - Bester Allrounder 2013 wurde MSF-Pilot Ralf Lindemeyer aus Jörl

Höhepunkt zum Saison-Abschluss

MSF-Pilot Ralf Lindemeyer fährt in der Schleswig-Holstein Meisterschaft des ADAC im letzten Saisonslalom zum ersten Mal auf das Podium und erzielt damit sein bestes Saisonergebnis 2013. Auf dem Flugplatz im nordfriesischen Schwesing bei Husum fanden die beiden letzten Läufe zur diesjährigen Landesmeisterschaft statt. Ralf Lindemeyer startete in der mit 12 Teilnehmern wieder einmal stark besetzten Klasse FS bis 1600. Während der Vormittagsveranstaltung konnte er sich schnell an die neue und schnell gesteckte Strecke gewöhnen. Mit jedem Lauf steigerte er seine Zeiten kontinuierlich und freute sich am Ende über einen sehr starken sechsten Platz. Und das, obwohl er drei Strafsekunden für eine umgefahrene Pylone in Kauf nehmen musste. Mit diesem sechsten Platz verpasste er seine persönliche Jahresbestleitung aus Kaltenkirchen nur denkbar knapp. Damals überraschte er mit einem fünften Platz.
Am Nachmittag wurde es aber noch besser. Seine Zeiten vom Vormittag unterbot er um enorme drei Sekunden und blieb zudem fehlerfrei. Platz drei war am Ende der verdiente Lohn hinter den neuen SH-Meister Harry Holz und dem Vize-Meister Roy Roger Taylor.
In der Gesamtwertung verpasste Ralf die top ten denkbar knapp. Mit 4.870 Punkten liegt er gerade einmal 4 Zähler zurück auf Platz 11. Zufrieden ist der Jörler trotzdem, auch weil er nur an der geforderten Minimalzahl von Veranstaltungen teilgenommen hat.

Insgesamt weist die Wertung 27 Piloten aus, darunter drei weitere MSFer:
Morten Dau darf sich als Dritter der Meisterschaft auf eine Einladung des ADAC zur Landesehrung in Kiel freuen. Sein Bruder Björn Dau konnte nur an sechs Veranstaltungen teilnehmen und muss somit einmal null Punkte mit einbringen. Statt des möglichen Titels wurde er so "nur" auf dem achten Rang platziert.  Rolf Dieter Krohn belegte den 18. Platz.

Tolle Platzierungen in Schwesing

Nicht weniger als 7 MSF-Slalomfahrer traten in drei verschiedenen Klassen zum 15. Storm-Slalom an. Die vom AC Nordfriesland anspruchvoll aufgebaute Strecke bestach durch sehr schnelle und dann wieder sehr langsame Passagen und lud die Teilnehmer zum "Pylonen jagen" ein.
In der Klasse 1b belegten Jan Hansen aus Dollrotfeld (BMW 318is) und Rolf Krohn aus Hüsby (Opel Corsa GSI) die Plätze eins und zwei. Die Klasse 2b beendete Dieter Bertold aus Kiel (BMW 318i) als Vierter. Am besten besetzt war die Klasse 3a. Vier MSFer trafen auf ein starkes Teilnehmerfeld. In ihrer ersten kompletten Saison erreichte Debra Helpap aus Hamburg (Nissan 100NX) den 14 Platz. Ralf Lindemeyer aus Jörl erreichte auf dem gleichen Fahrzeug den 9 Platz hinter dem "tanzenden" Suzuki Swift GTI von Rolf Brodersen aus Bergenhusen. Heini Brodersen aus Jörl steuerte seinen Suzuki Swift GTI am schnellsten über das Schwesinger Rollfeld und wurde Klassendritter.

Beim 16. Storm Slalom erreichte Rolf Dieter Krohn nach einer tollen Leistung den zweiten Platz in der Klasse 1b gefolgt von Jan Hansen. Dieter Bertold erreichte am Nachmittag wiederum den vierten Platz in der Klasse 2b. In der Klasse 3a fuhr Debra Helpap auf dem Nissan 100 Nx deutlich schneller, wurde allerdings durch ein „paar“ Pylonen zuviel eingebremst. Sie ereichte den 16. Platz. Ralf Lindemeyer bewegte den Nissan diesmal auf Platz 10. Rolf Brodersen steigerte sich um zwei Plätze und wurde Sechster. Seinem Bruder Heini "sprangen" diesmal gleich 3 Pylonen vor den Suzuki. Trotzdem wurde er guter Fünfter.

Am Sonntag stand zunächst der 20. DMSB ADAC Tine Flugplatzslalom auf dem Programm. Hier gingen mit Rolf Dieter Krohn und Ralf Lindemeyer „nur“ zwei MSF-Piloten an den Start. Der Parcours war bis auf einen Schweitzer kurz vor der Zielgasse richtig schnell und hat den beiden richtig Spaß gemacht. In der "bärenstark" besetzten Klasse FS20 fuhren Rolf Dieter Krohn und Ralf Lindemeyer die Plätze sieben und sechs nach Hause.

Beim abschließenden 21. Tine-Flugplatzslalom waren die MSFer gewarnt, sie kannten die Tücken vor der Zielgasse. Ralf Lindemeyer zauberte einen schnellen ersten Lauf auf den Asphalt, während Rolf Krohn im Schweitzer eine Pylone warf und durch die 3 Strafsekunden etwas zurück fiel. Im zweiten Lauf fuhr Ralf Lindemeyer seine persönlich schnellste Zeit und konnte die starke Amazone Hendrikje Neumann auf ihrem Honda CRX hinter sich halten. Platz drei in der Klasse FS 20 war eine schöne Belohnung für den Jörler. Rolf Krohn erwischte auch im zweiten Lauf eine Pylone und musste sich am Ende mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Entscheidung vertagt!

Nach vier Siegen in Folge riss die Serie: Björn Dau musste sich beim fünften und vorletzten NAS-Cup-Lauf in Oschersleben erstmals geschlagen geben. Er bleibt  zwar Führender der Meisterschaft, benötigt für den Titelgewinn aber einen Sieg beim letzten Lauf im niedersächsischen Höxter. Aber der Reihe nach:
Am Vormittag war die Dau´sche Welt noch in Ordnung aus. Bei einer Veranstaltungen ohne größere Wertung für eine Meisterschaft fuhren Morten und Björn um den Klassensieg, wobei Morten am Ende die Nase vorne hatte. Ebenfalls am Start war Familien-Senior Thorkild Dau. Bei seinem ersten Saison-Start 2013 suchte er die Reichweite zum vierten Platz, verpasste dabei aber den Bremspunkt zur Schikane und fuhr nahezu ungebremst in einen Reifenstapel. Der Fahrer konnte zwar unverletzt aussteigen, der Honda CRX hatte jedoch einige Blessuren abbekommen. Nach einer Notreparatur konnte anschließend der Doppelsieg von Morten und Björn Dau gesichert werden.

Für den Nachmittag lautete der Plan, den NAS-Cup 2013 nach Harrislee zu holen. Ein Sieg hätte Björn zum vorzeitigen Gewinn gereicht, da nur die besten fünf der sechs ausgeschriebenen Veranstaltungen in die Wertung fließen. Aber es kam leider anders. Nach einer stundenlangen und nerveraufreibenden Reparatur konnten Björn und Morten zwar wieder angreifen, es langte jedoch nicht ganz. Schließlich fehlte Björn eine knappe Sekunde.
Morten platzierte sich hinter seinem Bruder auf dem dritten Platz; Thorkild beendete den Lauf als Fünfter.
Nun heisst es für das DLR-Team, den Honda CRX bis zum 20.10.13 wieder richtig fit zu machen und mit neuen Kräften voll anzugreifen.

Gesamtsieg auf dem "Hungrigen Wolf"!

Der achte von zehn Läufen zur ADAC-Meisterschaft Schleswig-Holstein fand bei  Itzehoe statt. Besonders motiviert fuhr Morten Dau in den Kreis Steinburg. Er wollte Punkte sammeln, um am Ende unter die Top 3 des Championates zu kommen. Bedingt durch den Umbau des Honda CRX und eine Terminüberschneidung kann Morten genau die notwendigen sieben Ergebnisse  in die Wertung einbringen. Sein Bruder Björn kommt nach dem Ausfall in Eggebek nur auf maximal sechs Ergebnisse und hat damit keine Titelchance mehr.
In Itzehoe fanden die beiden Brüder eine absolute Höchstgeschwindigkeitsstrecke vor. Die schnellste und gleichzeitig längste Strecke des Jahres ausgerechnet hier vorzufinden, war für viele der elf Teilnehmer in der Klasse FS bis 1600 eine Überraschung. Im Training versuchten beide MSF-Piloten, sich optimal auf den Kurs einzustellen und konnten sich trotz jeweils einem kurzen Ausritt ins Grüne in Führung setzen. Morten lag dabei idealerweise vor Björn.
Im ersten Wertungslauf fuhren beide fehlerfrei und lagen eng zusammen an der Spitze. Diesmal war Björn jedoch einen Tick schneller. Die Konkurrenz folgte mit respektablem Abstand (mehr als drei Sekunden).
Im zweiten Wertungslauf konnte Björn seine Zeit noch einmal deutlich steigern, brachte jedoch eine Pylone mit. Damit hatte der jüngere Morten alle Chancen auf den gewünschten Sieg. Aber es kam anders. An einer "unpassenden Stelle" begann der Honda mächtig zu ruckeln. Die "Rettungsaktion" kostete nicht nur viele Sekunden, zwei Pylonenfehler warfen Morten klar zurück. Aufgrund des großen Polsters aus dem ersten Durchgang reichte es trotzdem noch zu Platz drei in der Klasse.
In den größeren Klassen bissen sich die Konkurrenten die Zähne, um an Björn Dau´s Zeit heranzukommen. Egal ob BMW 320, Porsche oder Opel Kadett Coupe, die Zeit des Harrisleeers blieb unerreicht. Björn Dau feierte damit nach  Eggebek 2005 und Kaltenkirchen 2009 seinen dritten Gesamtsieg.
Für die Schleswig-Holstein Meisterschaft heisst es nun abwarten, was die Konkurrenz am kommenden Sonntag in Husum veranstaltet, während das DLR-Team in Oschersleben um die norddeutsche Meisterschaft (NAS-Cup) fährt.

Noch ein NAS-Cup-Sieg!

Der Flugplatz Schachtholm war Austragungsort des vierten Laufes zum norddeutschen ADAC Slalom-Cup (NAS-Cup). Auf den in der Meisterschaft führenden Björn Dau warteten dabei nicht weniger als 16 Starter in einer übervoll besetzten Klasse. Die Chancen auf "volle Punkte" warne dabei genauso groß wie die Gefahr, auf einen hinteren Platz durchgereicht zu werden und einen "Nuller" zu schreiben.
Rechtzeitig zum Start setzte der Regen ein, alle Fahrer hatten in etwa die gleichen schwierigen Voraussetzungen. Björn Dau zeigte bereits im Training seine Qualitäten als Regenfahrer und setzte auf der kurzen Strecke des MSC Westerrönfeld die deutliche Bestzeit. Morten Dau präsentierte sich ebenfalls stark, hatte jedoch seine Probleme mit dem rutschigen Untergrund. In den drei Wertungsläufen konnte Björn seine Trainingszeit wiederholen und füllte sein Punktekonto mächtig auf. Beim nächsten Lauf Ende September in Oschersleben kann bereits eine Vorentscheidung im Titelrennen fallen.
Morten kämpfte hinter seinem Bruder gegen neun Piloten um den zweiten Platz. Nach einem Fahrfehler im ersten Wertungslauf kämpfte er sich wieder nach vorne und belegte noch den guten fünften Platz.

Am Sonntag ging es in einem weiteren Wettbewerb um Punkte für die Schleswig-Holstein Meisterschaft. Hier hat nur Morten Dau eine gute Platzierungschance, sein Bruder Björn kann aufggreund von Terminüberschneidungen nicht die erforderliche Anzahl an Wertungsläufen bestreiten. Kein Wunder, dass vor allem Morten mit großer Motivation gegen die direkte Konkurrenz punkten wollte. Nach zwei von drei Wertungsläufen lag der Honda-Pilot aussichtsreich im Rennen. Björn dominierte wie am Vortag das  Geschehen von vorne, bis im letzten Wertungslauf in der letzten Kurve vorne rechts ein Aufhängungsteil brach. Das bedeutete nicht nur einen Zeitverlust von mehr als einer Sekunde, sondern zusätzlich drei Strafsekunden aufgrund einer umgefahrenen Pylone. Der Vorsprung reichte am Ende nicht ganz. Um 0,12 Sekunden musste sich der Harrisleer geschlagen geben.
Morten Dau musste seinen letzten Wertungslauf mit dem angeschlagenen Fahrzeug absolvieren und rettete ins Ziel, was noch zu retten war. Erneut wurde der jüngere Dau-Bruder als Fünfter klassiert.

Foto: KB PHOTOGRAPHY

Doppelsiege in Groß Dölln

Am 1. September stand der dritte Lauf in der norddeutschen Slalom-Meisterschaft (NAS-Cup) im nördlich von Berlin gelegenen Groß Dölln an. Am Vormittag hatten alle Fahrer die Möglichkeit, an einer weiteren Veranstaltung auf derselben Strecke teilzunehmen und sich so auf die Linienführung der neuen Örtlichkeit "einzuschießen". Björn und Morten Dau suchten schnell das Maxium und legten dabei jeweils einen für die Zuschauer gut anzuschauenden Dreher hin. In den Wertungsläufen kamen beide jedoch besser zurecht und fuhren den zweiten Doppelsieg der Saison ein. Erneut kam Björn dabei vor Morten ins Ziel.

Am Nachmittag ging es dann um wertvolle Punkte für den NAS-Cup. Erneut waren etliche Dreher in den Trainingsläufen auf der schwierigen Strecke zu verzeichnen, so dass ein Zeitenvergleich nicht möglich war.
Im ersten Wertungslauf zeigte sich, dass Björn Dau sich mittlerweile perfekt auf die Strecke eingestellt hatte, er fuhr sich einen Vorsprung von fast drei Sekunden heraus. Morten tat sich etwas schwerer, erreichte aber dennoch mit einem hachdünnen Vorsprung von 0,15 Sekunden vopr dem Verfolger den zweiten Platz. Im entscheidenden zweiten Lauf konnte er sich jedoch steigern und den zweiten Doppelsieg des Tages und den dritten Doppelsieg der laufenden Saison für die schnellen Slalom-Brüder unter Dach und Fach bringen.
Für Björn bedeutet der dritte Sieg im dritten Lauf zum NAS-Cup 2013 die Verteidigung der Tabellenführung. Kein Wunder, dass die beiden MSFer dem nächsten Lauf am 14.09. in Westerrönfeld entgegenfiebern. Mit einem zu erwartenden großen Teilnehmerfeld wird dann vielleicht schon eine Vorentscheidung um den Titel fallen.

2. Sieg im 2. Lauf!

Am 10. August ging es zum zweiten Lauf zur norddeutschen Meisterschaft im niedersächsischen Embsen bei Lüneburg auf das ADAC Fahrsicherheitszentrum. Morten und Björn Dau starteten dabei in der mit 11 Startern voll besetzten Klasse FS bis 1600 ccm.
Bereits im Training zeigten die beiden DLR-Piloten, dass sie zu den Mitfavoriten zählen. Morten legte die beste Trainingszeit vor, Teamkollege Björn die zweite Zeit. Danach folgten jedoch mehrere Fahrer teilweise nur hundertstel Sekunden getrennt. Konzentration hoch halten war also angesagt.

Björn Dau (Onboard-Video) musste als erster Starter der Klasse die Richtzeiten vorlegen. Im ersten Wertungslauf erwies sich dies als Vorteil. Er verbesserte seine Trainingszeit um zwei Sekunden! Die Konkurrenz war ein wenig geschockt. Diese zwei Sekunden nahm Björn Dau mit in den Finallauf, da die Konkurrenten überwiegend nur ihre Trainingszeit wiederholen konnten.
Morten Dau verabschiedete sich aus den Reihen der Sieganwärter mit neun Strafsekunden für drei geworfene Pylonen. Hinzu kam eine um drei Sekunden langsamere Zeit als im Training. Dieser Hypothek kostete am Ende tatsächlich den möglichen Sieg, mindestens aber den zweiten Platz.

Im zweiten Wertungslauf musste Björn nun wieder vorlegen. Diesmal ging der Harrisleer den Parcours zu vorsichtig an und verlor gegenüber seiner ersten Zeit 1,5 Sekunden. Die Summe beider Laufzeitenb war jedoch nicht zu toppen, Björn Dau holte sich im zweiten NAS-Cup-Lauf den zweiten Erfolg!
Morten Dau fuhr ebenfalls einen guten zweiten Lauf und konnte somit noch auf den vierten Platz vorfahren.

Der nächste Lauf zum NAS Cup 2013 findet am 01. September in Brandenburgischen Groß Dölln statt.

Doppelsieg in Ahlhorn

Das niedersächsische Ahlhorn war Schauplatz der NAS-Cup-Eröffnung dieser Saison (NAS-CUP: Norddeutscher ADAC Slalom Cup). Morten und Björn Dau brachten den Honda CRX erneut in der Gruppe H an den Start. Dabei verlief der Auftakt zur Veranstaltung mehr als holprig. In der ersten richtigen Kurve produzierten sowohl Morten als auch Björn für die Zuschauer schön anzusehende Dreher. Da genau hier eine Pylonengasse als zu meisternde Aufgabe stand, flogen nicht nur zahlreichen Pylonen, sondern auch gleich ein paar "aerodynamische Kleinteile" des Einsatzfahrzeuges durch die Gegend. "Die alten Betonplatten dieser Strecke haben sehr wenig Grip, daran mussten wir uns erst gewöhnen. Zum Glück passierten die Mißgeschicke ja in den Trainingsläufen!" lautete die Erklenntnis der Dau-Brüder.
Im ersten Wertungslauf gingen beide Piloten entsprechend sanfter an die Sache heran. Beide brachten hervorragende Zeiten ins Ziel uind stellten damit ihren Sieganspruch untert Beweis. Noch dazu standen die Weichen auf Doppelsieg, sowohl in der Klasse als auch in der Gruppe H. Die Frage war eigentlich nur noch, welcher der beiden DLR-Fahrer dabei welche Position einnimmt.
Auch diese Frage war schnell geklärt. Morten "warf" im zweiten Durchgang eine Pylone und bekam damit 3 Strafsekunden aufgebrummt. Da half ihm auch die schnellste Zeit des Tages nicht mehr, der Rückstand auf Björn war zu groß.
Somit fuhr das DLR-Team bei besten äußeren Bedingungen seinen ersten Doppelsieg seit 3 Jahren heraus und krönte den tollen Auftritt auch mit einem Doppelerfolg in der Gruppenwertung.
Die nächsten Läufe zum NAS-Cup finden am 10. August in Embsen bei Lüneburg statt.

Björn Dau: 1. Sieg in der neuen Klasse

Nach dem erfolgreichen Einstieg in die Saison 2013 in Eggebek ging es für das DLR-Team auf den ehemaligen Militärflugplatz in Groß Dölln nahe der deutschen Bundeshauptstadt Berlin. Hier wurden der fünfte und sechste Lauf zur höchsten nationalen Slalomserie, der deutschen Rennslalom Meisterschaft ausgetragen. "Wir sind in diesem Jahr nur sporadisch dabei, um uns nach dem Wechsel in die höchste Fahrzeuggruppe an den deutlich verbesserten Honda CRX zu gewöhnen" begründete Björn Dau diesen Schritt.
So galt es auch in Groß Dölln auf dem schnell gesteckten Parcours weitere Erfahrungen mit dem umgebauten Auto zu sammeln. Am Steuer die gewohnte Fahrerpaarung bestehend aus Morten und Björn Dau. Am Samstag konnten dabei beide schnell überzeugen. Aufgrund eines Pylonenfehlers des stärksten Konkurrenten Christian Müller im ersten Durchgang konnte sich Björn Dau zwischenzeitlich an die Spitze setzen, am Ende stand dann Rang zwei auf der Habenseite.
Auch Morten kam gut zu Recht und schien den dritten Platz hinter Björn sicher zu haben, bis ein kleiner Fehler auf der schnellen Strecke gleich zu zwei Pylonenfehlern führte. Dadurch verpasste der jüngere Dau-Bruder das Podium um ganze sieben hundertstel Sekunden.
Für die nachfolgende Sonntagsveranstaltung gab es für den Chefmechaniker Thorkild Dau wenig Arbeit. Das Auto zeigte dieses Mal keine Probleme, außer dem Nachtanken und weitere Routine-Überprüfungen waren keine Arbeiten notwendig, die Technik hielt. Stattdessen wurden die Slicks in mühevoller Kleinarbeit von den "aufgesammelten" Gummifetzen befreit.
Am Sonntag zeigte sich jedoch schnell, dass man sich auch diese Arbeit hätte sparen können. Petrus ließ es regnen, die Slicks blieben im Transporter, Regenreifen wurden aufgezogen. Ein gutes Omen für den "Regenspezialisten" Björn Dau? Im Regen liegt seine “Siegquote” bei um die 80%, in Berlin ist er dabei sogar noch ungeschlagen. Und so sollte es auch heute sein. In den ersten Läufen war der Harrisleeer knapp über eine Sekunde schneller als der Rest der Klasse. Im letzten Wertungslauf drehte der Honda-Pilot dann erst so richtig auf und distanzierte seine Gegner. Über vier Sekunden lag der Zweitschnellste zurück!
Morten Dau verbesserte sich auf den dritten Platz und freut sich somit über das zweite Podium im vierten Rennen.
Der Sieg von Björn war nicht nur sein erster Saisonsieg, sondern auch der erste Sieg in der neuen Fahrzeugklasse. "Trotz dieses Erfolges muss ich feststellen, dass wir noch nicht wirklich in der neuen Klasse angekommen sind. Allerdings haben wir sowohl in Eggebek als auch hier in Groß0 Dölln viel gelernt. Wir können jetzt schon problemlos aus eigener Kraft Podiumsplätze herausfahren. Das ist ein hervorragendes Zwischenergebenis" strahlten die Brüder um die Wette.

Björn Dau
Morten Dau

Morten Dau übernimmt Meisterschaftsführung

Ralf Lindemeyer

Am 20. Juni gastierten die MSF-Piloten in Kaltenkirchen. Auf dem Festplatz stand der vierte Meisterschaftslauf des ADAC Schleswig-Holstein auf dem Programm.
Dabei fanden Morten und Björn Dau und Ralf Lindemeyer eine mit 15 Fahrern stark besetzte Klasse vor. Schnell war klar, das auf dem kleinen Kurs bereits kleinste Zeitverluste mehrere Plätze kosten können.
Nach dem Training lagen denn auch zwischen den ersten Sechs nur jeweils wenige Zehntel Sekunden. Es hieß also, die Konzentration für die Wertungsläufe hoch zu halten.
Im ersten Wertungslauf platzierte sich Björn mit 0,53 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz, Morten folgte weitere 0,07 Sekunden zurück. Mit Spannung ging es also in den zweiten Duirchgang. Björn musste vorlegen, und patzte gleich in der ersten Kurve. Den Zeitverlust konnte er nicht mehr einfahren. Immerhin hielt er den Honda ohne Pylonenfehler auf der Strecke und wurde schließlich Klassendritter.
Besser machte es Morten, der unbeeindruckt die Tagesbestzeit in der Klasse nachlegte. Zum Klassensieg reichte es nicht ganz. Am Ende fehlte eine halbe Sekunde.
Auch die anderen MSFer präsentierten sich hervorragend. Ralf Lindemeyer fuhr in derselben Klasse wie die Dau-Brüder fehlerfrei auf den sensationellen fünften Platz. Einen weiteren fünften Platz gab es für Dieter Berthold bei neun Startern in seiner Klasse.
Mit seinem zweiten Rang setzte sich der jüngere Dau-Bruder an die Spitze der Meisterschafts-Tabelle. Nächster Termin ist der Auftakt zur Norddeutschen Meisterschaft in Ahlhorn am 20.07.13.

Bei den parallel ausgetragenen Clubslalom-Veranstaltungen erzielten die MSF-Piloten folgende Resultate:
Sonnabend
Dieter Berthold 6. von 19
Ralf Lindemeyer 12. von 19
Hans-Heinrich Brodersen 5. von 17
Sonntag
Dieter Berthold 8. von 16
Ralf Lindemeyer 14. von 16
Hans-Heinrich Brodersen 3. von 12