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Aktualisiert: 16.10.2017

Rally Midtjylland

Schleswiger Nachrichten vom 16. Oktober 2017

Rally Midtjylland

Der letzte Lauf zur dänischen Minirallysyd-Meisterschaft in Hjøllund und Umgebung fand bei äußerst widrigen Witterungsbedingungen statt. Es regnete den ganzen Tag, entsprechend rutschig war das "Geläuf" der anspruchsvollen, aber auch sehr schnellen Prüfungen. Mit einem Gemisch aus Regenreifen und Intermediate waren wir gut besohlt. Die ersten beiden Prüfungen liefen gut, wir lagen auf dem 7. Gesamtrang. Dann aber nahm das Schicksal seinen Lauf...
Zunächst "verabschiedeten" sich nacheinander der 5. und der Rückwärtsgang. Auf den wie erwähnt enorm schnellen Strecken war der fehlende "Fünfte" schon ein erheblicher Nachteil, dennoch konnten wir bis zur WP 4 den 7. Platz verteidigen, ja so gar nach hinten etwas absichern.
Auf der 5. Prüfung, einem "sauschnellen" Rundkurs bei Hjortsvang hatte im 1. Durchgang ein Volvo enorm Öl verloren. Dieses "Rutschmittel" wurde uns beim 2. Durchgang zum Verhängnis. Die Bremse/die Reifen fanden den Kontakt zum Asphalt nicht und es ging bei einem T-Abzweig geradeaus. Leider standen dort sowohl eine Betonwalze als auch ein einbetoniertes Schild. Beim Aufprall fing der Mitsu sofort Feuer, konnte aber relativ schnell wieder gelöscht werden. Die Rallye war damit für uns vorzeitig beendet.
Zum Glück blieben wir beide unverletzt. Was aus unserem Einsatzfahrzeug wird, ist erst nach einer intensiven Untersuchung zu sagen.
Danke sagen wir an dieser Stelle für die nette Hilfsbereitschaft vor Ort.

Foto: Henrik Eriksen
Foto: Patrick Brill

Ostsee Rallye

Schleswiger Nachrichten vom 10. Oktober 2017

Holsten Rallye

Schleswiger Nachrichten vom 10. August 2017

Rallye Stemweder Berg

Foto: Rob Miller/Rallye-Media.com

Für Timo Grätsch/Alexandra Gawlick fing es stressig an, sie benötigten für die 360 km zum Veranstaltungsort des 5. Laufes zur Deutschen Rallye-Meistersachaft nicht weniger als acht (!) Stunden, dafür beendete das Handewitter Mixed die Rallye mit dem BMW M3 erfolgreich auf dem zweiten Klassenrang.
Anders beim zweiten Team der Motorsportfreunde Idstedt im ADAC: Hauke Kiso/Johanna Becker hatten eine stressfreie Vorbereitung. Allerdings kam für sie das Aus in der neunten Wertungsprüfung (WP)) durch eine gebrochene Antriebswelle am Volvo C30.
Doch der Reihe nach. Grätsch/Gawlick mussten erneut ihr "Zweitfahrzeug" zum Einsatz bringen. "Unser stärkerer M 3 ist noch nicht an das neue Regelwerk der Gruppe F angepasst, daher müssen wir mit dem rund 100 PS schwächeren Ersatzauto antreten" nannte Timo Grätsch den Grund. Nach einer kleinen Schrecksekunde in der fünften WP - es trat Kühlwasser aus, der Schaden konnte jedoch schnell behoben werden - lief es für die MSF-Besatzung bis zur 11. von 13 Prüfungen richtig rund. "Wir hatten auf den 2. Platz in der Klasse und Rang 5 in der Division spekuliert. Genau auf dieser Position lagen wir, als wir heftige Motor-Aussetzer zu beklagen hatten" schilderte Timo Grätsch die Situation. Trotz des Wechsels von Zündkabelsatz, Zündkerzen, Kurbelwellensensor und Drosselklappenschalter ließen sich diese Aussetzer im oberen Drehzahlband nicht abstellen. Der bis dahin herausgefahrene Vorsprung auf den nächsten Verfolger von 31,8 Sekunden schmolz auf 12,4 Sekunden zusammen. Mit ihrer großen Routine aber setze die MSF-Besatzung alles auf eine Karte, verbesserte sich auf dem zweiten Durchgang der WP "Schnathorst" um sagenhafte 16,6 Sekunden und brachte so das erhoffte Resultat sicher ins Ziel.
Deutlich schlechter ergíng es Hauke Kiso/Johanna Becker. Gleich auf der dritten WP "fingen" sich die beiden Schleswiger eine Zeitzstrafe für das Auslassen einer Schikane ein. "Das war ganz klar mein Fehler. Ich war auf dem Rundkurs dicht an einem anderen Teilnehmer dran, wollte diesen unbedingt halten und habe dann den Bremspunkt absolut verpasst" brachte Hauke Kiso die Situation auf den Punkt. Danach jedoch lief es für die zu Saisonbeginn neu formierte Volvo-Besatzung richtig rund. "Es wird von Veranstaltung zu Veranstaltung besser mit unserer Zusammenarbeit" freute sich Copilotin Johanna Becker. Die Freude endete jedoch abrupt in der neunten Prüfung. "Ich dachte zuerst, der Gang wärte rausgesprungen. Leider aber war es die Antriebswelle, da konnten wir nur noch aufladen" ärgerte sich Hauke Kiso.

Schleswiger Nachrichten vom 22. Juni 2017

Einsatz an 2 Fronten

Auf den dänischen Insel Fünen staubte es gewaltig, auf dem IVG-Gelände bei Liebenau an der Weser sorgte der Regen für rutschiuges Geläuf. Höchst unterschiedlich Bedingungen also für die beiden MSF-Teams Hauke Kiso/Johanna Becker (Volvo C30) und Rolf Petersen/Jürgen Krabbenhöft (Mitsubishi Lancer Evo 5).
Auf der dänischen Insel Fünen ging es zum zweiten Mal um Punkte für die Meisterschaft Minirallysyd. Nach dem Ausfall bei der ADAC Cimbern Rallye wollte das Volvo-Team diesmal unbedingt punkten. Das Vorhaben gelang trotz eines Drehers, bei dem die Abgasanlage des C30 beschädigt wurde. Mit einer dadurch verringerten Motorleistung erreichten Kiso/Becker als Klassensechste das Ziel und waren mit ihrer Leistung vollauf zufrieden. "Die vielen verdeckten Kuppen und uneinsehbaren Kurven vorderten unsere volle Konzentration. Wir konnten die Zusammenarbeit im Fahrzeug weiter verbessern und sind damit auf einem guten Weg" zog Hauke Kiso ein zufriedenes Fazit.

Zum dritten Mal waren Rolf Petersen/Jürgen Krabbenhöft bei der Doppel-Veranstaltung des AMC Asendorf und des AC Verden am Start. Zunächst ging es bei der Rallye Buten un' Binnen über 3 Wertungsprüfungen (WP) im ehemals militärisch genutzten IVG-Gelände. Die Strecken in dem bewaldeten Gebiet waren nach den ergiebigen Regenfällen des Vortages schmierig und forderten alle Fahrer und Beifahrer erheblich. 7 der 49 Starter schieden aus. Die Mitsibishi-Besatzung begann gut und war mit der 7. Zeit auf der ersten WP sehr zufrieden. Aber bereits auf der folgenden Prüfung machten sich kleine Leistungsprobleme bemerkbar, die sich mit fortgeschrittener Dauer verstärkten. So reichte es zum Beispiel auf dem Hochgeschwindigkeits-Außenkurs "Brebber" nur zur 16. Zeit. Das MSF-Team beendete die Veranstaltung auf Platz 10 der Gesamtwertung.
Zur 2. Weser-Aller-Rallye wurden die Streckenverhältnisse deutlich besser, die Zeiten aller Teilnehmer erheblich schneller. Allerdings bei der Konkurrenz deutlich mehr als bei Rolf Petersen und Jürgen Krabbenhöft. Hier machten sich die technischen "Problemchen" an dem betagten Mitsubishi (Baujahr 1999) noch deutlicher bemerkbar. Kein Wunder, dass die beiden "Oldies" mit Rang 13 nicht zufrieden waren. In der Gruppe CTC belegten sie die Plätze 2 und 3.

Kiso/Becker auf dem schnellen Rundkurs Ebberup (Foto: Melanie Hansen)
Petersen/Krabbenhöft in der "Fuchsröhre" auf dem IVG-Gelände (Foto: Jobst von der Wense)

Rallye Sulingen

Schleswiger Nachrichten vom 26. Mai 2017: