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Aktualisiert: 18.11.2015

Ralf Lindemeyer - Kart und Automobil-Slalom

Ralf Lindemeyer

Ralf ist seit 1999 Mitglied der Motorsportfreunde Idstedt. Seine Leidenschaft für den Motorsport entdeckte er bei der Sachs Baltic Rallye 1981. Als Zuschauer nahm er den „Motorsport-Virus“ mit nach Hause. Jedoch dauerte es danach noch bis 1998, bis er richtig aktiv wurde und in den Kart Sport einstieg. Seit 1999 nimmt er regelmäßig an den Läufen zur Kart-Racing-Meisterschaft des ADAC Nord-Ostsee-Pokales und zur MSF-Vereinsmeisterschaft teil.
Neben einigen Laufsiegen beim NOP erreichte am Jahresende vier mal das Podium bei der Endwertung zur Meisterschaft. Sein größter Erfolg war dabei die Vize-Meisterschaft im Jahre 2007.
Bei den Motorsportfreunden zählt er von Beginn an zu den besten Kart Fahrern. In der Clubmeisterschaft errang Ralf in der Sparte Kart-Racing nicht weniger als sechs mal den Titel! Nur einmal gehörte er nicht zu den besten zwei.
In der Sparte Kart-Slalom stehen bisher vier MSF-Meistertitel auf seinem Konto.
Das reichte dem sympathischen Vereinskollegen aus Jörl jedoch nicht. 2008 setzte er sich auch im Superkart Slalom beim NOP durch und konnte am Jahresende immer Plätze auf dem Podium feiern.
2009 legte er noch eine "Schippe" drauf und "baut" seit dem einen Nissan 100 NX SR für Slalom-Veranstaltungen auf. 2010 fand der erste Einsatz statt und seit dem zeigt er auf Schleswig-Holsteins Slalom-Pisten, wohin es auch hier gehen soll: an die Spitze! Bis dahin wird weiter fleißig am Auto geschraubt. Auch einige Einsätze bei Läufen zur Deutschen Rennslalom Meisterschaft wurden von Ralf erfolgreich absolviert.
Ein weiterer großer Erfolg war ihm im Jahre 2010 beschieden. In der Allrounder-Wertung des NOP platzierte er sich auf Rang drei.
Neben den ganzen motorsportlichen Aktivitäten vergisst Ralf nie, dass für jede Veranstaltung freiwillige Helfer notwendig sind. Deshalb ist er immer wieder als Helfer und Sportwart bei verschiedensten Veranstaltungen anzutreffen. Unter anderem veranstaltet er für die MSF Idstedt die NOP Läufe im Kart Racing. Als  Schatzmeister der Motorsportfreunde sorgt er seit Jahren mit für ein solides Finanzgebaren seines Clubs.
Ralf Lindemeyer ist inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil im MSF-Vereinsleben und gehört auch aufgrund seiner menschlich angenehmen Art zu den beliebtesten MSFern.

 

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Timo Grätsch / Alexandra Gawlick - Rallye

Hauke Kiso / Rainer Haulsen - Rallye

Seine ersten Erfahrungen sammelte Rainer Haulsen im Orientierungssport mit seinem Bruder Holger. Beide reisten einige Jahre durch Schleswig-Holstein und erzielten gute Erfolge. Nachdem Rainer einige Erfahrungen bei den so genannten B-Rallyes gesammelt hatte, wurde das Rallye fahren zum Virus. Zuerst mit einem Ford Fiesta, dann auf Fiat, wurden einige Rallye, so auch die legendäre Rallye Baltic, in Angriff genommen. Zu dieser Zeit (1984) gelang so nebenbei noch der Gewinn der Schotterslalom-Clubmeisterschaft, die in der VAM-Kiesgrube in Idstedt ausgefahren wurde.

Nach einer längeren Rallyepause ging es mit einer Toyota Celica weiter. Bereits 2006 war in der Zeitung zu lesen: „Zum Saisonabschluss saß mit Hauke Kiso ein Neuling auf dem „heißen Sitz“ neben dem Rallye Piloten Haulsen. Im Laufe der Prüfungen funktionierte das Duo immer besser. Im Ziel belegten Rainer Haulsen/Hauke Kiso von 62 Fahrzeugen den 10. Gesamtrang.“ Von 2008 an war Rainer Haulsen (meistens mit Frank Schöngart) auf einem Suzuki Ignis, ab 2010 auf einem Suzuki Swift unterwegs. Zu den besonderen Highlights gehörten die jährlichen Ausflüge zum WM-Lauf nach Trier. 2009 belegte Rainer in der Rallye-Masters den 3. Platz in der Division 3, 2013 gelang der Vizetitel in der Division 5 der Deutschen Rallyemeisterschaft.

Hauke Kiso ist das erste Mal im Grundschulalter mit dem MSF Idstedt und somit auch ein Stück weit mit dem Motorsport in Berührung gekommen, obwohl er bei seiner ersten Veranstaltung noch zu Fuß beim „Orientierungs-Wandern“  der MSF unterwegs war. Das sollte sich aber nur kurz darauf ändern,  denn es folgten viele erfolgreiche Jahre im Jugend-Kart  sowie Rundstrecken-Erfahrungen im Auto.

Nach einer  langen Pause kehrte er dann 2006 durch Rainer Haulsen in die Sparte des Motorsports zurück (s.o.), die Ihn immer am meisten faszinierte, den „Rallye-Sport“. Bereits sein Vater Horst war mit einem VOLVO in den 80er und 90er Jahren erfolgreich in der Rallye-Szene unterwegs.
Dieser Kontakt  riss nie richtig ab und führte dazu, das Hauke Kiso,  zusammen mit Rainer Haulsen und einem Mechaniker-Team aus den eigenen Reihen von „VOLVO Kiso“, nun einen Volvo C30 für den Rallyeeinsatz komplett neu aufgebaut hat.  Nach positiv verlaufenden Testfahrten in 2014 stehen ab der Saison 2015 diverse Läufe zur Rallye-Masters/Deutschen Rallyemeisterschaft sowie in Dänemark und Belgien an. Nur die „Sitzordnung“ im Auto hat sich bei dem eingespielten Team verändert: Rainer hat auf die Beifahrerseite gewechselt – und Hauke ist froh, auf die langjährige Erfahrung von Rainer Haulsen zurückgreifen zu können, die schon beim Aufbau des Autos sehr wertvoll war.

Rolf Petersen / Jürgen Krabbenhöft - Rallye

Über Rolf Petersen viele Worte zu schreiben, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Deutscher Rallye Vizemeister, dreifacher Triumpfator bei der ADAC Wikinger Rallye,  zahlreiche Gesamtsiege auf internationaler und nationaler Ebene - wahrhaftig ein volles und ein tolles "Karrierebuch".

Jetzt versucht es der "Altmeister" noch einmal. Bei einem Fahrertraining in Skandinavien hat ihn der Virus erneut infiziert.
Gemeinsam mit Jürgen Krabbenhöft, 24 Jahre lang MSF-"Boss" - zwar ohne Gesamtsieg in seiner Rallyezeit, aber mit Monte- und England-Erfahrung - steuert der Westerrönfelder jetzt einen BMW M 3 auf norddeutschen Rallye-Pisten.

2014 gab es einige gute Platzierungen bei dänischen und deutschen Veranstaltungen, leider jedoch noch mehr technisch bedingte Ausfälle - vom gebrochenen Gasgestänge bis hin zum Motorschaden. Das soll sich 2015 ändern. Der BMW ist revidiert. Eventuell wird bei verschiedenen Wettbewerben auch ein allradgetriebener Misubishi eingesetzt.

Björn Dau - Rennslalom & Slalom

Björn Dau wird im Jahr 2015 genau 30 Jahre alt, kann jedoch schon auf eine ereignis- und erfolgreiche Motorsport-Laufbahn zurückblicken. Dabei begann der Sohn des Kfz-Meisters Thorkild Dau erst im Alter von 15 Jahren mit dem Jugend-Kart-Slalom. Allerdings kam er aufgrund seiner ausgewachsenen Größe und fehlender Erfahrung nur mittelmäßig zurecht. Bereits im Jahre 2001 folgte der Einstieg in den ADAC Youngster-Cup. Hier schaffte Björn auf Anhieb die Qualifikation für den Bundesvergleich, und das, obwohl er die Auftaktveranstaltungen altersbedingt auslassen musste. Danach musste er noch bis zum 18 Geburtstag warten, um zu den großen Slaloms zu wechseln. Hier startete der frisch gewählte MSF-Schatzmeister dann richtig durch. Im heute noch eingesetzten Honda CRX konnte er gleich seine erste Veranstaltung für sich entscheiden. Neben dem Einstieg in die nationale Slalom-Szene waren auch Kart-Rundstreckenrennen und Superkart Slalom-Wettbewerbe angesagt. Zudem wurde mit seinem privaten 60 PS Fiat-Punto der ein oder andere Clubslalom gewonnen.

Mit der Familien-Gründung (Frau und Tochter) wurde zwar die Anzahl an Veranstaltungen deutlich reduziert, die Zahl der erzielten Erfolge blieb jedoch unverändert hoch. Neben Familie und Motorsport beschäftigt sich der Teamleiter eines Lohnbuchhaltungs-Dienstleisters vor allem mit Laufveranstaltungen bis hin zur Marathon-Distanz, dem VfL Wolfsburg (Dauerkarteninhaber seit 2004) und als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr in seiner Wohngemeinde Ringsberg.Weitere ehrenamtliche Aufgaben nimmt er als Schatzmeister des MSF, des Nord Ostsee Pokals und der SH-Wölfe war.

Im Laufe seiner aktiven Jahre fuhr Björn mehrere Landesmeistertitel ein. Dazu kommt ein Gesamtsieg in der norddeutschen Meisterschaft und einige Top 10 Jahresplatzierungen auf nationaler und norddeutscher Ebene. Als weitere Highlights sind 2009 die Wahl zum Sportler des Jahres im Kreis Schleswig-Flensburg und beim ADAC Schleswig-Holstein zu nennen.

Das ADAC Sportabzeichen in seiner höchsten Stufe in Gold mit Brillanten dürfte im Jahr 2016 folgen...

Morten Dau - Rennslalom & Slalom

Morten Dau stieg 2000 als 12 jähriger in den Jugendkart-Slalom-Sport ein. In den darauffolgenden Jahren kamen Starts in Kart-Rundstreckenrennen, im Superkart-Slalom und im Youngster-Cup des ADAC hinzu. So richtig startete er jedoch erst mit dem Einstieg in den Clubslalom 2005 durch. Im privaten serienmäßigen Fiat Punto mit 60 PS holte er sich alle Nachwuchstitel, die es hier im Norden zu gewinnen gibt. Zwei Jahre später folgte der Wechsel zu großen Slaloms mit dem in Deutschland bekannten Honda CRX.

Hier stand er zunächst im Schatten seines Bruders, aus welchem er jedoch in den letzten Jahres heraus getreten und immer wieder für Klassensiege gut ist. Zu seinem 3. Platz in der Landesmeisterschaft 2013 gesellen sich Jahr für Jahr weitere Top 10 - Jahresplatzierungen. Auch in der Norddeutschen Wertung gehört er fest zu den Top 20 - Piloten.

Neben dem Sport beschäftigt sich der Kfz-Mechatroniker in der Werkstatt seines Vaters auch berufsbedingt viel mit Autos und deren Technik, was im Motorsport wahrlich kein Nachteil ist.